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21.07.2000 - 

Messaging und sichere Transaktionen

IBM schafft eine Plattform für das E-Business

MÜNCHEN (as) - In den letzten Monaten hat IBM nach und nach neue und bestehende Produkte für die Anwendungsintegration im E-Business positioniert und gebündelt. Herausgekommen ist mit der "Websphere Softwareplattform" eine umfassende Middleware-Suite.

Vergleichbar mit seinen ärgsten Wettbewerbern Oracle, Sun-Netscape und Bea Systems hat auch IBM ihr Applikations-Server "Websphere" mittlerweile zur tragenden Säule einer umfassenden E-Business-Strategie gemacht. Innerhalb einer Drei-Schichten-Architektur stellt hierbei Websphere als Java-basierte Runtime-Umgebung neben der Messaging-Middleware "MQ Series" als "Foundation" den untersten Infrastruktur-Layer der Softwareplattform.

Darauf aufsetzend, stehen mit den "Foundation Extensions" Softwarebausteine zur Verfügung, die sich je nach Integrationsszenario miteinander kombinieren lassen. Das Portfolio umfasst die Java-Entwicklungswerkzeuge "Visual Age", Rapid-Application-Development-(RAD-) und Publishing-Tools, Geschäftsregeln und Business Components für die Entwicklung mehrschichtiger Anwendungen. Ferner stehen in einer zweiten Produktgruppe Tools für die Erstellung und Gestaltung von Präsentationskomponenten bereit. Hierzu gehören der neue "Websphere Portal Server" und der "Websphere Voice Server", der Websites mit der hauseigenen Spracherkennungstechnologie "Viavoice" ausstattet. Angeboten werden auch XML-Server-Tools für die Auszeichnung von Anwendungsdaten sowie mit der "Websphere Everyplace Suite" eine Arbeitsumgebung für die Anpassung von PC-basierten Web- und Unternehmensanwendungen an mobile Ausgabegeräte.

In die dritte Kategorie der Foundation Extension fallen Werkzeuge für die Verwaltung und Integration von Datenbeständen. So soll der "Websphere Edge Server 1" mit seinen Caching- und Load-Balancing-Funktionen für kurze Antwortzeiten und Hochverfügbarkeit von Web-Anwendungen sorgen. Weitere Komponenten sind die Messaging-Lösung "MQ Series Integrator" für das Routing und komplexe Workflows, "Site Analyzer 3.5" für Content-Auswertungen, ein "Policy Director" sowie die Integrationssoftware "Websphere Host Integration".

Auf der dritten Architekturschicht setzen als "Application Accelerators" Produkte auf, mit denen sich laut IBM schnell auf sich ändernde Geschäftsmöglichkeiten reagieren lässt. Es sind dies "MQ Series Workflow", "Lotus Notes/ Domino" und die Varianten der "Websphere Commerce Suite" für den Aufbau von Marktplätzen und Webshops. Für die Integration mit externen Geschäftsprozessen steht zudem der "Websphere-B2B-Integrator" bereit.

Abb:Das modular aufgebaute Portfolio soll kleine und große Firmen beim E-Business unterstützen. Quelle: IBM