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04.09.1992 - 

Taligent-Produkte für Netze und Großrechner

IBM schmiedet große Pläne für das Pink-Betriebssystem

SAN MATEO (IDG) - Aus der Taligent-Kooperation von Apple und IBM soll offenbar mehr erwachsen als das unter der Bezeichnung Pink bekanntgewordene objektorientierte Betriebssystem. Derzeit propagiert ein eigens zusammengestelltes IBM-Team den Einsatz der Taligent-Techniken in den anderen Entwicklungsbereichen des Unternehmens.

"Die Taligent-Produkte werden in mehr IBM-Bereichen wichtig, als wir ursprünglich annahmen", äußerte sich Richard Guarino, IBMs Vice-President für die Partnerschaft mit Apple. Er hält die bisherigen Ergebnisse der Pink-Forschung für derart bahnbrechend, daß er eigens eine Mannschaft mit knapp 30 Mitarbeitern zusammengestellt hat, deren einzige Aufgabe es ist, diese Ergebnisse in die verschiedenen Entwicklungslabors der IBM zu tragen.

OS/2-Desaster dient als warnendes Beispiel

Nach Informationen der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" sollen die Pink-Techniken vor allem in den Netzwerkbereich und in die Betriebssysteme von Großrechnern Eingang finden.

Konkretere Informationen wollte Guarino allerdings nicht geben. Das OS/2-Desaster habe gezeigt, daß es schädlich sei, zu früh hohe Erwartungen bei den Anwendern zu wecken. Außerdem könne er bei aller persönlichen Euphorie nicht ausschließen, daß die IBM keine der Taligent-Techniken verwende, falls sie wider Erwarten nicht den Anforderungen des Unternehmens genügen könnten.