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11.05.1979 - 

DOSVSE-Basissoftware kostet 3148 Mark Lizenzgebühr:

IBM schnürt das IPO- Preispaket auf

STUTTGART (CW) - Welches Gewicht die Softwarekosten gegenüber den Hardwarekosten nach und nach gewinnen, wird aus den Preisen ersichtlich, die IBM für die entbündelte Software des Systems 4300 berechnet. So kostet das DOS/VSE System IPO/E schon in der Grundausstattung - bestehend aus zehn Programmelementen - monatlich 3148 Mark Lizenz- und 282 Mark Servicegebühr.

Da bei einigen Moduln derzeit die Wartungsgebühren noch im Lizenzbetrag "versteckt" sind, stimmt die genannte Zahlenrelation nur bedingt. Zum 1. Januar 1980 will die IBM die bereinigten Werte angeben können.

"Je nach individuellen Anforderungen" - so IBM - stehen dem DOS/VSE- Anwender zusätzlich fast 20 Systemsoftware-Features zur Verfügung, darunter - VSE/DITTO für 60 Mark Monatslizenz, (dazu 13 Mark für Wartung)

- Cobol für 351 Mark Monatslizenz,

- RPG II für 268 Mark Monatslizenz,

- SORT/VS für 336 Mark Monatslizenz.

Das Basispaket "DOS/VSE System IPO/E" enthält die Einzelkomponenten DOS/VSE, VSE/AF, VSE/IPCS, VSE/ICCF, VSE/POWER, BTAM/ES, VSE/VSAM, Interactive Productivity Facility, CICS/DOS/VS, DL/1 DOS/VS.

Zwar hat IBM die Preise für die 4300- Software auf den Tisch gelegt, doch wie bestehende DOS/VS-Programme unter dem neuen Betriebssystem DOS/VSE laufen sollen, bleibt vage. Tatsache ist, daß DOS/VSE gegenüber DOS/VS eine Reihe neuer Funktionen bietet - Anlaß genug, Inkompatibilitäten zwischen beiden Betriebssystemen zu vermuten. IBM spielt dieses Thema herunter, ist aber gleichwohl mit technischen Details über DOS/VSE zurückhaltend. Einen möglichen Problempunkt sehen neutrale Beobachter beispielsweise darin, daß Anwendungen und Software-Pakete, die auf der "Direct Access Method" DAM basieren, beim Übergang auf DOS/VSE geändert werden müssen, weil DAM unter DOS/VSE nicht mehr unterstützt wird.