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05.12.1997 - 

Multivendor-Know-how ausnutzen

IBM schnürt Servicepakete rund um Windows NT

Die "Integration Services für Windows NT" sollen Kunden dabei unterstützen, von ihrer gegenwärtigen Betriebssystem-Plattform auf NT zu wechseln. Vorstellbar ist nach Angaben von Vice-President Jocelyne Attal sowohl die Migration von Netware als auch von Unix-Derivaten oder gar vom IBM-eigenen Betriebssystem OS/2. Auch die Übertragung der Novell Directory Services in die NT-Welt will die IBM übernehmen.

Rund um Microsofts Back-Office-Paket schnürt IBM das zweite Servicepaket. Big Blue bietet Hilfe beim Design und bei der Planung einer Back-Office-basierten NT-Strategie. Das dritte Angebot im IBM-Portfolio heißt "IBM Smooth Start Services für DB2 Universal Database Enterprise Edition" und zielt auf Unterstützung von Anwendern, die IBMs relationale Datenbank unter NT einsetzen wollen.

Die Dienstleistungen umfassen Beratung, Anwendungsentwicklung, Integration und Rollout, technischen Support, Training und Desktop-Management. IBM-Managerin Attal sieht gute Chancen für das Gelingen des NT-Geschäfts, weil man langjährige Erfahrungen mit heterogenen Systemwelten besitze und damit einen Vorteil gegenüber Microsoft habe. Die Gates-Company sei im Servicebereich vor allem auf ihre eigenen Produktwelten fixiert.

IBMs Global-Service-Bereich verfüge über weltweit 3200 Berater und Servicespezialisten, darunter jede Menge Microsoft Certified Professionals, System Engineers und Trainer. Mit diesem Personal und zahlreichen Partnerfirmen sei IBM in der Lage, die Top-500-Unternehmen zu bedienen - eine Zielgruppe, die Microsoft erst noch erreichen müsse.