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24.05.2007

IBM setzt auf Profite

Big Blue will den Gewinn pro Aktie bis zum Jahr 2010 fast verdoppeln.

Die Zuwachsraten der Umsätze von IBM sind beileibe nicht spektakulär, was für einen Konzern dieser Größe allerdings auch nicht überraschend ist. Um bei Investoren und Analysten trotzdem eine gute Figur abzugeben, wird IBM daher seinen Fokus darauf legen, die Profite konsequent auszubauen. Erzielte der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr einen Gewinn pro Aktie von 6,11 Dollar, sollen es 2010 bis zu elf Dollar sein. Finanzchef Mark Loughridge erklärte vor Analysten und Investoren, wie der ambitionierte Plan aufgehen soll.

Die knapp fünf Dollar Profitzuwachs pro Aktie setzen sich zusammen aus der Annahme, dass IBM die Einnahmen steigern kann (75 Cent), aus dem unlängst um mehr als 15 Milliarden Dollar erweiterten Aktienrückkaufprogramm (1,10 Dollar), aus Akquisitionen und weiteren künftigen Wachstumstreibern (1,20 Dollar) sowie aus Kostensenkungsmaßnahmen (ein Dollar). Um weitere 90 Cent soll der Gewinn steigen, weil ab Beginn des kommenden Jahres Sparmaßnahmen zur Pensionsregelung greifen.

Strategisch hat der Konzern vor, das Wachstumspotenzial in Schwellenländern wie Indien, China und Brasilien zu nutzen. Der Umsatz in den "Emerging Countries" soll sich Planungen zufolge bis 2010 verdoppeln. Zudem möchte IBM den Anteil der Softwaredivision am Vorsteuerprofit in den kommenden Jahren von zuletzt 40 Prozent auf knapp die Hälfte ausweiten. Die Gewinnspanne der Dienstleistungssparte soll bis 2010 um zwei Prozentpunkte zulegen. In dem Bereich steht IBM Gewerkschaftsangaben zufolge vor Massenentlassungen. IBM dementierte dies, sprach aber von einer "Anpassung der Ressourcen". (ajf)