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24.10.1997 - 

Probleme im RS6000- und AS400-Geschäft

IBM spart - auf Kosten der Mitarbeiter

Durch die Abfindungsoffensive würden möglicherweise Tausende von Jobs gestrichen, berichtet das "Wall Street Journal". Wichtiger ist jedoch aus IBM-Sicht eine Umverteilung der Beschäftigten: Die weniger profitablen Divisionen, etwa im Bereich Software und Midrange-Systeme (siehe Kasten), sollen abspecken, während in den lukrativeren Abteilungen, vor allem im Servicesektor, investiert werden soll.

IBM bestätigte, daß man versuche, Mitarbeiter "auf freiwilliger Basis" loszuwerden, nannte aber keine Zahlen. Das Management hatte bereits im vergangenen Jahr davon gesprochen, jährlich rund 800 Millionen Dollar für Restrukturierungsaufgaben einschließlich Entlassungen ausgeben zu wollen.

Jede Geschäftseinheit der IBM soll ihre eigenen Abfindungsangebote ausarbeiten. Je nach Unternehmenszugehörigkeit bekommen die Kündiger ihr Gehalt zwischen acht und 26 Wochen weiter ausgezahlt. Ferner gibt es einen Zuschuß von 2500 Dollar für die Finanzierung von Umschulungen oder Fortbildungen sowie befristete Zuzahlungen für die Krankenversicherung. Wer kurz vor der Pensionierung steht, kann unter bestimmten Bedingungen in den Vorruhestand eintreten und alle Vergünstigungen mitnehmen.

Wie ein Vertreter des deutschen Betriebsrats berichtet, ist noch nicht abzusehen, inwieweit sich die Ankündigungen der IBM auf die hiesige Dependance auswirken werden. Auch sei zu bedenken, daß der Begriff "freiwillig" durchaus dehnbar ist. Die Frage ist also, ob IBM Mitarbeiter mit sanften Druck aus ihrem Arbeitsverhältnis befördern wird.