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30.01.1998 - 

Kommentar

IBM-Speak

Was die IBM an offiziellen Verlautbarungen zur Zusammenlegung der beiden Systemwelten RS/6000 und AS/400 zu sagen hat, kommt einem Eiertanz gleich: An der Positionierung der blauen Server ändere sich nichts. Statt hausinterner Grabenkämpfe um lukrative Abschlüsse solle dem Kunden die für ihn beste Lösung präsentiert werden. Ende O-Ton Big Blue.

Was will uns die IBM damit sagen? Daß sich ihre AS/400- und RS/6000-VBs bislang erbittert bekämpft haben? Ohne darauf zu achten, was dem Kunden am ehesten frommen möge? So etwas hatten wir schon immer geargwöhnt.

Oder geht es um etwas völlig anderes? Linley Gwennap beschreibt in der aktuellen Ausgabe des "Microprocessor Report" die Angstzustände, die diverse Systemhersteller wegen der nahenden Einführung des Intel-HP-Prozessors Merced umtreibt: Mit der IA-64-CPU am Horizont mache sich Panik breit.

Zwei Systemreihen im Midrange-Marktsegment zu unterhalten, das in zwei Jahren neuen Gesetzmäßigkeiten gehorchen wird, ist Luxus, den sich auch die IBM nicht leisten kann.

Die Frage ist, ob mit der Verschmelzung der RS/6000- und AS/400-Abteilungen ein Kompetenzverlust etwa beim Support einhergehen wird. Der Anwender wird die internen Entwicklungen im Hause IBM deshalb genau verfolgen müssen.