Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.02.2006

IBM spendiert iSeries neue Prozessoren

Betriebssystem "i5/OS" bietet mehr Möglichkeiten zur Einbindung des Mittelklassesystems in die Windows-Welt.

Der Dauerläufer "System i5" (vormals "iSeries" und davor "AS/400") lässt sich ab Mitte Februar mit den Doppelkernprozessoren Power 5+ bestücken. Die von IBM als "System-on-Chip" bezeichnete CPU erreicht eine Taktrate von bis zu 2,2 Gigahertz und arbeitet dann um ein Drittel schneller als der Vorgänger "Power 5".

IBMs System i5

• Insgesamt 245 000 Anwenderbetriebe;

• im Jahr 2005 kamen 2500 neu hinzu;

• mehr als 6400 Applikationen verfügbar;

• im Jahr 2005 kamen 500 neu hinzu;

• aber die Umsätze gehen zurück: Für das vierte Quartal 2005 meldete IBM Einbußen von 18 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Die neue Version "V5R4" des Betriebssystems "i5/OS" - das erste Update seit Juni 2004 - enthält mehr Funktionen für Sicherheit und Disaster Recovery. Kleinere Unternehmen mit wenig IT-Personal sollen von der Paketierung profitieren: System i5 wird bestückt mit Basisprogrammen wie Betriebssystem, Datenbank, Application Server und Werkzeugen für Networking, Sicherheit, Verwaltung und Speicher angeliefert. In puncto Sicherheit hat IBM unter anderem eine automatische Erkennung von Denial-of-Service-Attacken eingebaut. Ebenso können Anwender jetzt die Backup-Daten auf ein Festplattensystem (virtual tape) schreiben und von dort ins Bandarchiv schicken. Neben der schnelleren Datensicherung befördert virtual tape den Aufbau von Recovery-Strukturen.

IBMs Mittelklassesystem sieht sich zunehmend der Konkurrenz von Wintel-Maschinen ausgesetzt. Der Hersteller hat deshalb bereits vor einem Jahr damit begonnen, den Usern Werkzeuge bereitzustellen, mit denen sie die proprietären Anwendungen aufpeppen können. Bislang wurden so 600 Applikationen modernisiert, und weitere 500 Programme kamen neu hinzu.

Zur besseren Integration in die Windows-Welt hat sich IBM jetzt von alten Techniken verabschiedet: Bislang sorgten der "Integrated xSeries Series Server" oder der "Integrated xSeries Adapter" für den Anschluss an die hauseigenen Windows-Server. Jetzt soll das mit einem iSCSI-Interface gelingen, über das das Mittelklassesystem mit IBMs Blade-Server verbunden wird. (kk)