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03.01.2006

IBM stärkt mit Micromuse die Netz-Management-Sparte

Die Übernahme füllt Lücken im hauseigenen Tivoli-Portfolio.

Für 865 Millionen Dollar will IBM den in San Francisco ansässigen Netzwerk-Management-Spezialisten Micromuse übernehmen. Der mehrjährige IBM-Partner bietet die Softwaresuite "Netcool" an, die unter anderem bei Banken, Telekommunikationsunternehmen, Händlern und Behörden eingesetzt wird. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur mit Standardfunktionen etwa zum Netz-Monitoring, zur Performance-Kontrolle und Problembehandlung aufwartet, sondern auch die Administration neuer Techniken wie Voice over IP und Video on Demand unterstützt. Zur Verwaltung solcher Internet-basierender Netzdienste habe es im hauseigenen Portfolio noch einige Lücken gegeben, begründet Steve Mills, Chef der IBM Software Group, die Akquisition.

Micromuse setzte im vergangenen Geschäftsjahr 160,8 Millionen Dollar um, was einem Wachstum von zehn Prozent entsprach. Allerdings musste der Hersteller Verluste in Höhe von 3,8 Millionen Dollar ausweisen, ein Jahr zuvor hatte er noch 4,4 Millionen Dollar Gewinn verbuchen können. Für dieses Jahr sind rund 200 Millionen Dollar Umsatz angepeilt.

Innerhalb des Konzerns wird Micromuse als Geschäftsbereich der Tivoli-Sparte zugeordnet. Die Netcool-Suite will man weiterhin separat anbieten, parallel dazu ist eine Integration in die Tivoli-Software vorgesehen. (ue)