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03.05.1996 - 

500 neue Arbeitsplaetze in Mainz

IBM steckt 500 Millionen Dollar in die Fertigung von Speichern

03.05.1996

Die guten Wachstumschancen im Festplattenmarkt von 21 Prozent jaehrlich verlocken auch die Manager von Big Blue dazu, die Fertigungskapazitaeten fuer Speicherprodukte zu erhoehen. Wurden 1995 laut den Marktforschern der IDC 89 Millionen Festplatten im OEM- Geschaeft verkauft, so soll diese Zahl im Jahr 2000 bei 233 Millionen Stueck liegen.

Von den 1995 weltweit abgesetzten knapp 90 Millionen Stueck glaubt IBM einen Anteil von elf Prozent geliefert zu haben. Noch besser sieht nach Angaben von John Taylor, IBM-Manager fuer das europaeische OEM-Geschaeft, IBMs Marktpraesenz bei Festplatten fuer den mobilen Bereich aus: Rund 40 Prozent der 1995 weltweit verkauften zehn Millionen 2,5-Zoll-Festplatten stammten aus einem der Werke in San Jose, Singapur, Guadalajara und Mainz.

"Etwa 50 Prozent der gesamten Festplattenproduktion entfallen bei IBM auf das OEM-Geschaeft, die andere Haelfte wird in die eigenen Systeme eingebaut", versicherte Professor Bazlen, Direktor fuer den OEM-Vertrieb der Speicherprodukte. Auf das reine Distributionsgeschaeft entfallen derzeit rund 20 bis 30 Prozent der OEM-Verkaeufe.

Der geplante Kapitaleinsatz von 500 Millionen Dollar soll bis 1998 zu einer Kapazitaetsausweitung von insgesamt 60 Prozent fuehren. Von den Produktionsstaetten in Europa erhaelt das 1995 eroeffnete Test- und Montagewerk im ungarischen Szekesfehervcr 35 Millionen Dollar, die fuer die Fertigungsanlagen der neuen 2,5-Zoll-Laufwerke verwendet werden.

Das Werk in Mainz, in dem die kapitalintensiven Produkte wie Schreib-Lese-Koepfe und Platten produziert werden, erhaelt einen "zweistelligen Millionen-Mark-Betrag", erklaerte Werkschef Walter Meizer. Damit soll - in den bestehenden Gebaeuden - der Ausstoss verdoppelt werden. Zusaetzlich zu den beschaeftigten 1700 Arbeitnehmern sollen weitere 500 Mitarbeiter zumindest einen Zeitvertrag erhalten.