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19.12.2006

IBM stellt Workplace Messaging ein

Das auf Websphere und DB2 beruhende Collaboration-Portfolio sieht einer ungewissen Zukunft entgegen.

Workplace Messaging ist ein Baustein der gleichnamigen "Collaboration Services", die unter anderem Funktionen für Content- und Dokumenten-Management, Instant-Messaging und elektronische Formulare enthalten.

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www.computerwoche.de/

1214714: Zukunft für IBM Workplace bleibt unklar;

583603: IBM plagt sich mit der Vermarktung von Workplace.

Die Software basiert auf Websphere und DB2 und wurde unter dem Codenamen "Nextgen" seinerzeit als Nachfolger für das altgediente Notes/Domino angekündigt.

Mittlerweile positioniert die IBM das neue System als Ergänzung zum Groupware-Veteranen aus dem eigenen Haus. Insbesondere die Messaging-Komponente sollte sich der offiziellen Diktion zufolge an Nutzer richten, die bis dato keinen Mail-Zugang haben, vor allem an Mitarbeiter ohne eigenen Schreibtisch (etwa Lager- oder Fabrikarbeiter). Das funktionsreichere Notes hingegen wurde als das passende Werkzeug für den Knowledge-Worker propagiert.

Die Homepage des Produkts gibt nun ohne weiteren Kommentar das Aus für das neue Mail-System bekannt. Danach zieht die IBM das Produkt am 11. Januar 2007 vom Markt zurück und stellt Ende September 2008 den Support dafür ein. Eventuell bestehende Kunden können ihre Lizenzen im Verhältnis von eins zu eins gegen "Domino Web Access" oder von zehn zu eins gegen Notes/Domino eintauschen.

Anfang vom Ende für Workplace-Produktreihe?

Derzeit ist unklar, welche Auswirkung der Wegfall einer eigenen Messaging-Komponente für das Workplace-Paket haben wird. Mail gilt als Kernbestandteil der meisten Collaboration-Lösungen. Die in Java geschriebene Software war schon bisher schwer verkäuflich. Bis dato kann die IBM kaum Anwender vorweisen, die das System produktiv einsetzen. Nachdem die Armonker seit geraumer Zeit ehedem exklusive Workplace-Funktionen in den Portal-Server verlagern, scheint die Zukunft des Collaboration-Pakets ungewiss. Die Version 6 des Websphere Portal Server enthält beispielsweise die Module für das Dokumenten- und Web-Content-Management sowie elektronische Formulare. (ws)