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Datenbankmarkt rückläufig


30.05.2003 - 

IBM stürzt Oracle vom Thron

MÜNCHEN (CW) - Der weltweite Markt für relationale Datenbanksysteme ist laut Gartner-Analysten derzeit rückläufig. Spitzenreiter in diesem schwächelnden Segment ist seit letztem Jahr IBM.

Der Gesamtumsatz mit neuen Datenbanklizenzen betrug den Marktforschern zufolge im vergangenen Jahr 6,6 Milliarden Dollar. Für die einschlägigen Anbieter bedeutete dies ein Minus von 6,9 Prozent gegenüber 2001, als der Markt noch 7,1 Milliarden Dollar hergab. Die Schwäche wird aber keineswegs auf eine Sättigung in diesem Segment zurückgeführt. Im Gegenteil: "Wir beobachten in vielen Unternehmen eine äußerst aktive Entwicklung datenbankgestützter Applikationen", bemerkt Colleen Graham, im Bereich Software Industry Research bei Gartner tätig. Dennoch wirke sich der momentane Kostendruck auf IT-Budgets bis in die Basistechniken hinein aus.

Microsoft auf Platz drei

Nach Marktanteilen der Hersteller hat sich im vergangenen Jahr IBM mit 36,2 Prozent (2,4 Milliarden Dollar) an die Spitze gesetzt, gefolgt von Oracle mit 33,9 Prozent (2,25 Milliarden Dollar). Im Jahr 2001 sah die Rangliste noch umgekehrt aus. Seinerzeit führte Oracle mit 39,7 Prozent Marktanteil, während IBM nur auf 33,9 Prozent kam. Führend ist Oracle allerdings weiterhin in gemischten Unix- und Windows-Umgebungen. Dort verbucht die Company 43 Prozent Marktanteil, IBM nur 24 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt in beiden Jahren Microsoft. Dabei konnten die Redmonder kräftig zulegen, wenn auch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. So stieg der Marktanteil von 14,3 auf 18 Prozent, der Umsatz von 1,02 Milliarden auf 1,19 Milliarden Dollar. (ue)