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13.09.2002 - 

Weltweit 4000 Jobs gefährdet?

IBM sucht nach doppelten Stellen

MÜNCHEN (CW) - Die Übernahme der Consultants von Pricewaterhouse-Coopers (PwC) durch IBM zieht Kreise. Berichten zufolge stehen rund 4000 Stellen auf dem Spiel.

Dass es nach dem Kauf von PwC Consulting durch Big Blue zu Entlassungen kommen wird, gilt inzwischen als ausgemachte Sache; fraglich ist nur, wie hoch die Streichungen ausfallen werden. Das "Wallstreet Journal" hatte berichtet, dass insgesamt rund 4000 Mitarbeitern gekündigt werden soll. IBM wollte die Spekulationen nicht kommentieren, Firmensprecherin Nancy Kaplan bestätigte aber, dass im Rahmen der Integration nach doppelten Positionen gesucht wird.

Die Zahl von 4000 bedrohten Jobs wurde auch von PwC Consulting nicht bestätigt. Nach Angaben der Unternehmenssprecherin Sehra Eusufzai lassen sich die Auswirkungen der Übernahme auf die Mitarbeiter noch nicht näher bestimmen. Allerdings sind in der Vergangenheit bei den Beratern schon einige Stellen der IT-Krise zum Opfer gefallen. Vor rund einem Jahr arbeiteten etwa 34000 Angestellte für PwC Consulting, gegenwärtig sind es laut Eusufzai noch 30000.

Kundenkontakte sind wichtig

Nach Einschätzung von Gartner-Analystin Michele Cantara hätten Berater mit direktem Kundenkontakt gute Chancen, die Fusion unbeschadet zu überstehen. Wegen dieser Mitarbeiter habe IBM das Unternehmen schließlich gekauft. Laut einem New Yorker PwC-Angestellten, der nicht genannt werden wollte, sind in den letzten Wochen Jobs vornehmlich im mittleren Management gestrichen worden: "In drei Tagen bekam ich E-Mails von über 30 Kollegen, die sich verabschiedet haben." Ende Juli hatte IBM PwC Consulting für etwa 3,5 Milliarden Dollar übernommen. Die regionalen Partner von PwC müssen der Transaktion noch zustimmen. (ajf)