Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

04.08.2000 - 

Neuer RS/6000-SP-Knoten ist kommerziell verfügbar

IBM sucht Unternehmenskunden für Supercomputer-Technik

MÜNCHEN (CW/) - IBM will die jüngste Serie seiner massiv-parallelen Server "RS/6000 SP" künftig auch kommerziellen Kunden anbieten. Mit "Asci White" hatte der Konzern kürzlich den schnellsten Supercomputer der Welt auf Basis dieser Technik präsentiert.

Im Juni lieferte IBM Asci White an das Livermore National Laboratory des US-Energieministeriums (siehe CW 27/00, Seite 7.) Das System besteht aus 512 Rechnerknoten vom Typ RS/6000 SP und soll eine maximale Rechenleistung von 12,3 Teraflops erreichen.

Nach dieser öffentlichkeitswirksamen Inszenierung sieht sich der Hersteller gut gerüstet, die neuen Server auch kommerziellen Kunden anzudienen. Insbesondere Unternehmen, die einen Bedarf an hochskalierbaren Rechnern haben, kämen dafür in Frage, erklärte Mike Kerr, IBMs Vice President für Web-Server-Produkte. So könnten sich Anwender, die Websites mit hohen und schwer vorhersehbaren Transaktionsvolumina betreiben, die Technik zunutze machen. Neben dem technisch-wissenschaftlichen Markt sieht IBM beispielsweise auch Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Business Intelligence.

Bei den SP-Knoten handelt es sich jeweils um SMP-Server mit IBMs kupferbasierten Power-3-II-Prozessoren (375 Megahertz). Jeder Server lässt sich mit vier bis maximal 16 CPUs bestücken. Ferner bietet jedes System vier Speicherkarten-Slots, zwei Festplatteneinschübe, fünf PCI-Slots und sechs Anschlüsse für I/O-Einheiten.

Im Gegensatz zu den bisher schon erhältlichen RS/6000-SP-Servern bieten die neuen Systeme eine Reihe zusätzlicher Funktionen. Dazu gehört etwa die so genannte dynamische CPU-Deallokation. Fällt ein Prozessor aus, können Anwendungen ohne Unterbrechung auf den verbliebenen CPUs weiterlaufen. Auch den SP-Switch, das Verbindungsglied zwischen den Rechnerknoten, hat IBM überarbeitet. Er soll unter anderem Hot-plug-Fähigkeiten, verbesserte Verwaltungsfunktionen und eine höhere Bandbreite liefern.

Für ein Einstiegssystem veranschlagt der Hersteller ungefähr 252 000 Dollar.