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02.02.1979 - 

Siemens rundet Familie 7.000 nach unten ab:

IBM-Systeme /38 und 8100 mm Visier

MÜNCHEN (CW) - Die Ankündigung der "Compact-Computer" 7.708 und 7.718 im Mai vergangenen Jahres blieb weitgehend unbemerkt, von der System 6.000-Premiere im Herbst 78 hatte sich der Siemens-Vertrieb stärkere Impulse im unteren Rechnerbereich erwartet: Jetzt endlich kann mit der Billig-Version 7.706 auf IBM gezielt werden, deren Systeme /38 und 8100 "genau in der Schußlinie der neuen Serie 7.000-Einstiegsmaschine liegen", wie ein Siemens-Sprecher erklärte.

Das Modell 7.706 wird in der kleinsten Ausbaustufe für 265 050 Mark ab dem ersten Quartal 1980 zu haben sein.

Für dieses Geld (oder eine Monatsmiete von rund 7000 Mark) erhält der Kunde ein System mit 384 KB Hauptspeicher, 2 X 60 MB Plattenspeicher, einem Floppy-Disk-Laufwerk, einem Schnelldrucker mit 300 Zeilen pro Minute, einem Kontrollschirm mit Tastatur und dem Betriebssystem BS 2000.

Der Unterschied zu den Schwestermodellen 7.708 und 7.718 besteht vor allem im Fehlen der integrierten Datensichtstation. Die Speicherabstufungen sind für alle drei genannten Modelle gleich: Von 384 über 512 und 768 bis 1024 KB.

Ein Einsatzgebiet des neuen Systems sieht Siemens in der Datenverarbeitung am Arbeitsplatz. Preis und Aufwärtskompatibilität werden, so hofft Siemens, auch bei vielen Klein- und Mittelbetrieben die Investitionsentscheidungen positiv beeinflussen. Ferner verweisen die Münchner auf die Eignung des neuen Systems zum Einsatz in Rechnerverbundsystemen und in der Datenfernverarbeitung (per Transdata).

Interessant dürfte auch - so der Hersteller - das Software-Engineering mit Hilfe der 7.706 sein. Für viele Großanwender könnte die Verwendung der Anlage als Programmentwicklungs-Maschine erwägenswert werden, wenn Siemens in Kürze mit mehreren Erweiterungen des Betriebssystems BS 2000 über kommt.

Siemens unterstreicht das flexible Systemkonzept der 7000er Familie: So kann die 7.706 zur 7.708 und diese wieder zur 7.718 ausgebaut werden, wobei der Anwender frei wählen kann, ob er vorhandene Programme weiterlaufen lassen oder ob er Standard-Anwendersoftware einsetzen will.