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04.04.1997 - 

Beta-Release unter der Lupe

IBM-Tool baut Javabeans mit Komponenten von Fremdanbietern

Eine Helfersoftware leitet den Programmierer gewissermaßen durch den Entwicklungsprozeß. Dieser Wizzard ermöglicht es, Bilder zu einer Animation aneinanderzureihen. Außerdem können mit seiner Hilfe auch Sound-Dateien, Images, Datenbankverbindungen und weitere Komponenten eingebunden werden.

Die Oberfläche des Tools besteht aus drei Hauptfenstern: Ein Fenster zeigt das Applet, das aktuell entwickelt wird, in einem anderen finden sich die fertigen Beans, und im dritten können sich die Entwickler die Komponentendetails anschauen. Diese kommen zum Vorschein, wenn eines der Elemente angeklickt wird. Anschließend lassen sich der Komponente Events und Aktionen hinzufügen. Diese können die Programmierer aus Drop-down-Listen auswählen.

Applet Author wurde von IBM auch mit vorgefertigten Elementen ausgestattet. Dazu zählen Prüf- und Eingabefelder für Text, Uniform Resource Locators (URLs), E-Mail-Adressen sowie Datenbankverbindungen, Uhren und Ticker-Bänder.

Zu den Stärken des IBM-Tools zählt Koren die Möglichkeit, existente Java-Klassen in die Entwicklungsumgebung aufzunehmen. Das Utility "New Part" ist in der Lage, die Klassen zu Beans zu konvertieren, ohne daß die Entwickler die Klassenstruktur kennen müßten.

Der von IBM beigefügte Compiler sei allerdings zu langsam. Das Tool eröffnet jedoch die Möglichkeit, Compiler anderer Hersteller zu nutzen.

Nach Darstellung des Autors ist der Umgang mit dem Applet Author leicht zu lernen, obwohl zumindest das Release 0.7 noch einige Schwächen in der Oberflächengestaltung und Dokumentation aufweist. IBM hat noch keinen Preis für das Werkzeug festgesetzt, das im April auf den Markt gelangen soll.