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05.02.1988 - 

Neue Steuereinheit soll Datenfernübertragung optimieren:

IBM treibt heterogene Vernetzung voran

STUTTGART/MÜNCHEN (CW) - Der Front-End-Prozessor 3745 bildet den Mittelpunkt eines Ankündigungsbündels, das IBM letzt bei einer weltweiten Präsentation aufschnürte. Erweitert wurde die Produktpalette darüber hinaus um eine neue Version des Kontrollprogramms ACF/NCP.

Als "leistungsfähigstes Mitglied in der Familie der DFV-Steuereinheiten" bezeichnet IBM selbst die 3745, die in Verbindung mit der Erweiterungseinheit 3746 Ports für bis zu 16 Kanal-, 512 Leitungs-, 8 Hochgeschwindigkeitsanschlüsse und ebenfalls 8 Token-Ring-Adapter bietet. Die maximale Entfernung zwischen DFV-Steuereinheit und Rechnersystem gibt der Marktführer mit 120 Meter an. Der Preis für den Front-End-Prozessor, der in zwei Modellen ab März beziehungsweise ab September lieferbar sein soll, liegt bei 280 000 respektive 430 000 Mark.

Die Unterstützung der 3745 sowie der bestehenden Systeme 372x übernimmt die verbesserte Kontrollsoftware ACF/NCP (Advanced Communication Function/Network Control Program). Mit ihrem neuen X.25 SNA Interconnection-Program (XI) können auch Komponenten anderer Hersteller im IBM-Netzkonzept eingesetzt werden, sofern sie über eine X.25-Schnittstelle verfügen. Das Paket X.25 Network Supervisory Function sollen IBM zufolge XI-Verbindungen in Netview einbinden. Die Auslieferung der Produkte ist für das dritte Quartal 1988 geplant.

Für die Vernetzung zwischen IBM-Rechnern der 370-Serie über öffentliche oder private Leitungen ist die Kanalverbindungseinheit 3737 konzipiert. Rund 170 000 Mark muß ein Kunde für dieses System berappen, das mit einer Übertragungsrate von bis zu zwei Megabit pro Sekunde ab Juni erhältlich ist.