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26.09.1997 - 

Vier-Wege-SMP-Server im Rack-Gehäuse

IBM überarbeitet das Angebot an PC-Servern

Alle Intel-basierten Server Big Blues sollen künftig unter dem Markennamen "Netfinity" vertrieben werden. Der Hersteller möchte damit die Nähe zur Midrange- und Großrechnerwelt dokumentieren und die PC-Server auch für die Steuerung unternehmenskritischer Anwendungen positionieren. Das erste Produkt dieser Reihe ist der SMP-Server "IBM Netfinity 7000".

Der Rechner arbeitet mit 200-Megahertz-Pentium-Pro-Prozessoren und ist als Tower- oder Rack-Variante erhältlich. Der Second-Level-Cache bietet Kapazitäten von 256 KB oder 1 MB. Als SMP-System läßt sich der Server mit maximal vier CPUs bestücken. In der Standardausführung stehen 256 MB Hauptspeicher (erweiterbar auf 4 GB) und ein Ultra-SCSI-Fast/Wide-Controller on board zur Verfügung. Die Massenspeicherkapazität läßt sich über Hot-swap-fähige Ultra-SCSI-Festplatten (4,51 GB oder 9,1 GB) auf bis zu 54 GB ausbauen.

In puncto Verfügbarkeit bietet IBM eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen, die zum Teil auch bei SMP-Servern anderer Hersteller zu finden sind. Dazu gehören beispielsweise drei redundante Hot-swap-fähige Lüfter, mindestens zwei Hot-swap-Netzteile und optionale Raid-Controller für Ultra-SCSI- oder SSA-Speichersubsysteme. Zum Lieferumfang zählt darüber hinaus der "IBM Advanced Systems Management Adapter", der in Verbindung mit der Management-Software "Netfinity 5.1" die Verwaltung der Server über eine räumlich entfernte Konsole erlaubt. Systemadministratoren können damit etwa ein automatisches Wiederhochfahren des Server-Systems im Fehlerfall konfigurieren sowie Diagnose- und Wartungsarbeiten per Fernzugriff erledigen.

Eine weitere Funktion für höhere Ausfallsicherheit bietet der Hersteller mit der sogenannten "Predictive Failure Analysis". Festplatten, Lüfter oder Netzteile, die dieses System unterstützen, senden bei drohenden Defekten automatisch eine Nachricht über die Software "Netfinity Manager Alarm" an den Systemadministrator.

Von der Konkurrenz abheben möchte sich Big Blue vor allem auch durch Serviceleistungen. So erhalten Kunden beispielsweise zusätzlich zur 24-Stunden-Hotline einen kostenlosen 90-Tage-Start-up-Support, der Hard- und Software vom Hersteller und von Drittanbietern umfaßt. Daneben gewährt IBM eine dreijährige Garantie mit Vor-Ort-Diagnose- und Reparaturservice, der von Partnerfirmen abgewickelt werden soll.

Die Netfinity-7000-Server sind in vier Varianten erhältlich und unterstützen die Betriebssysteme Windows NT, Novell Netware, OS/2 und SCO-Unix. In den USA kostet das Basismodell mit 512 KB Cache ungefähr 16000 Dollar. Knapp 20000 Dollar sind für die 1-MB-Version zu zahlen. Die Preise für den deutschen Markt standen bis Redaktionsschluß noch nicht fest.