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11.02.1994

IBM uebernimmt objektorientierte Treibersoftware Taligent-Techniken verzoegern die Arbeiten an Workplace OS/2

FRAMINGHAM (IDG) - Die IBM-Entwickler des Microkernel-basierten OS/2-Nachfolge-Betriebssystems Workplace OS/2 muessen ihren Zeitplan ueberarbeiten. Schuld daran ist die Integration einer objektorientierten Technik des Apple-IBM-HP-Joint-ventures Taligent fuer Geraetetreiber.

Der erwarteten Verzoegerung von drei bis vier Monaten stehen jedoch, wie die IBM hofft, erhebliche Vorteile gegenueber.

Die objektorientierte Treibersoftware, die die Techniker jetzt integrieren, soll Workplace OS/2 von den Spezifika unterschiedlicher Geraete unabhaengig machen. Das bedeutet laut IBM, dass sich ueber einen einzigen Treiber viele der fuer Intel- und Power-PC-Rechner verfuegbaren Drucker, Modems, Laufwerke und Erweiterungsplatinen etc. anschliessen lassen.

Zwar zeigten sich einige OS/2-Entwickler enttaeuscht ueber die Verzoegerung, da sie gehofft hatten, noch im ersten Quartal dieses Jahres ein Beta-Release des neuen Betriebssystems zu erhalten. Sie haben es eilig, ihrer bisherigen Produkte von der Intel-Version von OS/2 auf die Power-PC-Plattform zu portieren.

Gegenueber der CW-Schwesterpublikation "Computerworld" aeusserten die meisten der befragten Unternehmen allerdings Verstaendnis. Auch sie sehen langfristig vor allem Vorteile in der neuen Treibertechnik.

Erste Reaktionen von Anwenderseite waren ausgesprochen positiv. So geduldet sich Robert Holmes, PC-Manager der Southern California Gas Corp. gerne, denn die neue Technik "behebt eine der stoerendsten OS/2-Schwaechen: die lausigen Geraetetreiber".