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04.09.2015 - 

mbed meets IoT Foundation

IBM und ARM kooperieren beim Internet der Dinge

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
IBM kooperiert beim Internet of Things jetzt mit dem britischen Chip- und Software-Designer ARM.

IBM hat einer Mitteilung zufolge seine Plattform "IoT Foundation" so erweitert, dass sie nun Geräte mit "mbed"-Features von ARM direkt einbinden kann, sprich die Daten aus ARM-Sensoren zwecks Analyse in die IBM-Cloud lädt. Zur IoT Foundation gehören unter anderem Analytics-Tools, Zugang zur Cloud-basierten Entwicklungsumgebung "Bluemix" sowie Sicherheitssysteme zum Schutz der IoT-Daten. Mit "IoT for Electronics" hat "Big Blue" auch gleich eine erste branchenspezische Lösung im Angebot, die sich an Elektronikhersteller richtet.

"Der Einsatz von IoT-Technologie muss einfach, sicher und skalierbar sein, damit er sich wie eine natürliche Erweiterung des Business' eines Unternehmens anfühlt", kommentiert Krisztian Flautner, der bei ARM als General Manager die IoT-Aktivitäten verantwortet. "Durch die Zusammenarbeit mit IBM liefern wir die erste einheitliche, unternehmenstaugliche Chip-to-Cloud-IoT-Plattform. Wir geben damit Firmen aller Größen ein Produktivitätswerkzeug an die Hand, mit dem sie ihren Betrieb transformieren und vollkommen neue Services anbieten können."

ARM entwirft nämlich keineswegs nur all die Chips, die in unseren Smartphones stecken: 4 Milliarden Chips mit ARM-Designs für andere Geräte als Mobiltelefone seien 2014 ausgeliefert worden, und jedes Quartal komme eine weitere Milliarde hinzu. Davon landen geschätzt mehr als die Hälfte in IoT-Geräten, sagte Flautner gegenüber "Fast Company": "Wahrscheinlich. Ganz sicher sind wir nicht."

Die Partner IBM und ARM versprechen, dass sich dank ihrer neuen Services elektronische Geräte wie Sensoren und Controller einfacher mit der Cloud vernetzen und binnen Minuten neue Anwendungen und Apps entwickeln lassen. Dabei würden beispielsweise Sensoren mit vorausschauenden Analysen kombiniert, um Fehlfunktionen von Geräten und Maschinen in Echtzeit zu erkennen und zu beheben: Die IoT-Verknüpfung ermögliche es etwa, einen Alarm auszulösen, wenn eine Waschmaschine defekt ist, ein Auto zur Wartung muss oder eine Produktionsanlage fehlerhaft läuft.

Wie man ein ARM mbed IoT Starter Kit mit der IBM IoT Foundation verbinden kann, ist anschaulich in zwei "Rezepten" auf developer.ibm.com beschrieben.

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