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05.12.2003 - 

Eigene Java-Spezifikationen vorgestellt

IBM und Bea bauen Brücken für die Kunden

MÜNCHEN (CW) - IBM und Bea Systems haben Java-Spezifikationen entwickelt, mit denen sich Anwendungen einfacher auf den Java-Applikations-Servern der rivalisierenden Hersteller einsetzen lassen sollen.

Die Initiative geht offenbar auf Forderungen von Kunden und vor allem Independent Software Vendors zurück. Diese beklagen den Aufwand bei der Anwendungsentwicklung, der durch proprietäre Zusätze in den marktführenden Applikations-Servern "Bea Weblogic" und "IBM Websphere" entsteht. Die Folge ist, dass Programme schwer zu portieren sind und Zusatzprodukte parallel für beide Server angepasst werden müssen.

Die neuen Spezifikationen sollen die Entwicklung auf den Servern erleichtern. So versprechen die "Service Data Objects" Java-Anwendungen einen einheitlichen Zugriff auf relationale Datenquellen, XML-Dokumente, Web-Services sowie Unternehmenssoftware. Clients können sich über diese Technik Datendiagramme abholen, bearbeiten und wieder in die Datenquelle zurückschreiben. Außerdem ist ein Metadaten-API vorgesehen, über das sich in Tools, Frameworks und Anwendungen die Struktur der Daten anzeigen lässt. Ferner wurde mit "Work Manager" ein Werkzeug vorgestellt, das zur Entwicklung paralleler Prozesse innerhalb eines Applikations-Servers dient. Der "Timer" ist eine Alternative zur Klasse "java.util.timer" und soll das Setzen zeitgesteuerter Aufgaben ermöglichen.

IBM und Bea, die schon früher kooperierten, erhoffen sich von ihrem Alleingang Wettbewerbsvorteile und behaupten, dass die Verabschiedung neuer Spezifikationen im Rahmen des offiziellen Standardisierungsverfahren "Java Community Process" (JCP) Jahre gedauert hätte. Sie wollen ihre Vorschläge vom JCP zwar absegnen lassen, sie aber auf jeden Fall 2004 in den nächsten Versionen ihrer Server implementieren. (as)