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28.03.2006

IBM und Bea werben mit SOA-Dienstleistungen

Kunden sollen für Beratung und technische Unterstützung bezahlen.

Im wachstumsträchtigen Markt für Service-orientierte Architekturen (SOA) haben IBM und Bea eine neue Einnahmequelle entdeckt. Um die komplexer werdenden Projekte in den Griff zu bekommen, benötigten Kunden in den Planungs- und Einführungsphasen die Unterstützung von Experten, lautet das Argument der Marketiers: "SOA-Aktivitäten verlagern sich zunehmend von Pilotprojekten zu unternehmensweiten Installationen", erklärte Bruce Graham, Chef von Beas Consulting-Sparte. Kunden ständen damit vor neuen Herausforderungen.

Der Softwarehersteller beruft sich unter anderem auf Marktstudien, denen zufolge Unternehmen die Organisation und Steuerung als wichtigste Hindernisse in SOA-Projekten betrachten. In diese Richtung zielen Beas Service-Angebote. Mit dem "SOA Organization & Governance Planning Service" will der Anbieter Kunden etwa bei der Planung personeller Aspekte in SOA-Vorhaben unterstützen.

Auf das erste SOA-Projekt mit Pilotinstallationen zugeschnitten ist der "SOA Integration Service". Weitere Dienste sollen Anwendern dabei helfen, ein Architekturmodell für SOA und die dafür geeigneten Bea-Produkte zu entwerfen. Für die Planung- und Einführung einer SOA können Kunden zudem ein Spezialistenteam anheuern.

Beas ärgster Konkurrent IBM sieht ebenfalls einen wachsenden Bedarf an SOA-Dienstleistungen. Unter dem Begriff "SOA Governance" fasst der IT-Konzern Dienstleistungen seiner Beratungssparte Business Consulting Services (BCS) sowie mehrere Software-Tools zusammen. Rund 500 Consultants sollen Unternehmen dabei helfen, die Voraussetzungen für die Einführung und Verwaltung einer SOA zu schaffen. BCS habe dazu Management-Methoden entwickelt, die den gesamten Prozess begleiten, erklärte Oliver Nickels, Marketing-Manager für SOA bei IBM Deutschland. Dazu gehörten auch vorbereitende Phasen der Geschäftsprozessanalyse und -optimierung. IBM sei dabei, alle 90000 BCS-Berater für SOA-Projekte zu schulen.

Auch sein Softwareangebot baut der Hersteller weiter in Richtung SOA aus. Der "Rational Method Composer" etwa lässt sich künftig über ein SOA Governance-Plug-in erweitern. Mit "Rational Data Architect" offeriert IBM ein Datenmodellierungs-Tool für die Anforderungen einer SOA. Neu im Portfolio ist laut Nickels auch die "Tivoli Change and Configuration Management Database." (wh)