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29.03.2005

IBM und Compuware einigen sich gütlich

Tool-Hersteller erklärt Klage für erledigt.

Die vom Tool-Spezialisten Compuware im Jahr 2002 gegen IBM erhobene und später erweiterte Klage ist beigelegt. IBM bezieht in den kommenden vier Jahren Software im Wert von 140 Mil- lionen Dollar sowie Services im Wert von 260 Millionen Dollar von Compuware, das auch Mitglied des Partnerworld-Programms von Big Blue bleibt.

Beide Unternehmen haben ferner einen Technologieaustausch vereinbart, teilt Compuware mit. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Unternehmen soll sicherstellen, "dass IBM den maximalen Nutzen aus den Compuware-Lösungen zieht".

Compuwares Anwalt Daniel Johnson hatte IBM während des Verfahrens heftig attackiert: Big Blue habe den Plan gehabt, den Kontrahenten "zu töten". Hierzu legte Johnson dem Gericht ein Memo vor, das offensichtlich mit dem Titel "Compuware Killer" überschrieben ist. Darin habe IBM Pläne ausgeführt, wie man mit der kleinen Firma in Konkurrenz treten und sie letztendlich vernichten könne.

Der Anwalt der Klägerseite behauptet ferner, IBM habe ehemalige Compuware-Entwickler angestellt, die dann für Big Blues Mainframe-Linie ein Set von Softwarewerkzeugen entwarfen. Sie hätten dies getan, obwohl sie Vertraulichkeitserklärungen bei Compuware unterschrieben hätten.

Johnson beschuldigte IBM, insbesondere bei zwei Programmen geistiges Eigentum von Compuware gestohlen zu haben. Hierbei handelt es sich zum einen um ein Großrechner-Dateisystem, zum anderen um ein Programm zur Lokalisierung von Problemen auf Mainframes. (jm)