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09.12.1998 - 

Kommentar

IBM und das E-Business

Allmählich bekommt das Gejammere über die ach so rückständigen Deutschen einen faden Beigeschmack - mögen auch die Argumente im Einzelfall noch so berechtigt sein. Der neue IBM-Deutschland-Chef ist noch nicht lange im Amt, das sollte man hier auch bedenken. Erwin Staudt braucht somit Publicity, also muß er über E-Commerce reden. Verzeihung: Bei IBM heißt es "E-Business". Und bei Hewlett-Packard "Electronic World". Und, und, und.

Kehren wir zu den Anwendern zurück. Die können sich von der Standortdebatte ê la IBM noch nichts kaufen. Mit einem Trommelfeuer an Werbung haben sich die Armonker zweifellos einen Startvorteil gegenüber den meisten Wettbewerbern für das Geschäft mit E-Commerce-Equipment geschaffen. Jetzt müssen die überzeugt werden, die das eigentliche Business im Internet machen sollen. Wahrlich keine leichte Aufgabe, das stimmt. Mit Aussagen wie "Bei uns bekommt man alles aus einer Hand" dürfte das Problem noch nicht gelöst sein. Kann IBM wirklich alles liefern? Mit anderen Worten: Der Systemintegrator IBM ist gefragt. Erst dann wird man wissen, ob und wieviel Big Blue im E-Business verdient.