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IBM und die sieben Zwerge?Die Herausforderung der "Neuen Mittelklasse"

25.07.1975

MÜNCHEN - Wer sich für eine IBM/370-158 entscheidet, erhält mehr als nur Hardware, nämlich Ausbildung. Systemberatung, Betriebssoftware - seien es Datenbanksysteme oder TP-Monitore - und tausendfach erprobte Anwendungspakete. Zu solcher Entscheidung bedarf es keinerlei Pioniergeistes. Dennoch zeigt der nebenstehende Vergleich zu einer Reihe von Systemen der "Neuen Mittelklasse", daß selbst für eine 370/158 (zumal batch-orientiert) in zunehmendem Maße Konkurrenz durch die Maxi-Modelle der Mini-Hersteller entstanden ist.

Vor fünf Jahren wurden Minicomputer - wenn überhaupt - dann allenfalls mit einer 1800 verglichen. Die Zeiten haben sich geändert Fast unbemerkt haben die Hersteller von Minicomputern immer leistungsfähigere Rechner angekündigt, für die die Bezeichnung Minicomputer nicht mehr so recht passen will. So ließ sich Interdata den treffenden Ausdruck "Mega-Mini" für seinen 32-Bit-Rechner 8/32 gleich als Trade-Mark schützen.

Die Hardware-Eigenschaften der Midis sind in der Tat frappierend: Die direktadressierbare Speicherkapazität kann bis auf ein Megabyte ausgebaut werden, die Zykluszeiten liegen im Nanosekundenbereich, Übertragungsraten der Kanäle zwischen zwei und sechs Millionen Bytes sind normal. Höhere Programmiersprachen - Fortran sowieso - aber auch Cobol und RPG sind verfügbar. Der Anwender muß allerdings selbst entscheiden, inwieweit er auf Anwendungssoftware und die in der Groß-EDV übliche Unterstützung verzichten kann, denn es lohnt sich, die Preise zu vergleichen. de

- Computerwoche