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16.12.1994

IBM und Geis beherrschen den Markt Ovum-Studie prognostiziert ein starkes EDI-Wachstum in Europa

LONDON (IDG) - Der Markt fuer Electronic Data Interchange (EDI) wird sich in Europa bis zum Jahr 2000 vervierfachen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Marktforscher von Ovum, die das Volumen bis zur Jahrtausendwende auf knapp 1,1 Milliarden Dollar schaetzen.

Triebfeder fuer die rapide Entwicklung in Europa ist der Studie "VANS Market Europe" zufolge die Nutzung von EDI in grossen Unternehmen sowie Organisationen beziehungsweise deren Absicht, Handelsdaten in Zukunft elektronisch auszutauschen. Konzerne wuerden, so die Londoner Analysten, einen enormen Druck auf Zulieferer ausueben, damit diese EDI-Interfaces einsetzen. Dadurch wuerde die Verbreitung von EDI auch in kleinen und mittelstaendischen Unternehmen vorangetrieben.

Den groessten Boom erfaehrt EDI derzeit in den Niederlanden und Schweden, wo der oeffentliche Dienst die EDI-Nutzung forciert. In England machte Ovum die Fertigungsindustrie, in Deutschland Versicherungen sowie die Konsumgueterindustrie als staerkste Nachfrager aus. Die meisten EDI-Projekte in der Alten Welt registrierten die Briten in Spanien.

Unangefochtene Spitzenreiter bei EDI-Services sind in Europa IBM und Geis, die paneuropaeische Netzdienste anbieten. In allen nationalen Maerkten rangieren beide Anbieter, so der Report, unter den ersten drei Dienstleistern. Ernsthafte Konkurrenten fuer IBM und Geis sind derzeit noch AT&T Easylink und Unisource.