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19.06.1998 - 

Hersteller konkurrieren künftig in einigen Bereichen

IBM und Motorola trennen Power-PC-Entwicklungen

Den Angaben der einstigen Entwicklungspartner zufolge übernimmt Motorolas Semiconductor Products Sector (SPS) sämtliche Bereiche des 1992 gegründeten Somerset-Power-PC-Entwicklungszentrums. IBM-Angestellten sollen Positionen bei Motorola angeboten werden. In einer offiziellen Erklärung heißt es, beide Unternehmen würden weiter in Sachen Power PC kooperieren, gleichzeitig aber eigene Entwicklungsvorhaben verfolgen.

Unter anderem werden die Hersteller mit unterschiedlichen Designansätzen bei Mikropro- zessoren für Apple-Desktop-Computer konkurrieren. "In der Vergangenheit waren Preis und Verfügbarkeit die Schlüsselfak- toren im Wettbewerb", erklärte Garth Nash, Vice-President in Motorolas Halbleiterbereich. Künftig werde man mit IBM auch über unterschiedliches Design in Wettbewerb treten. Motorola plant ferner, seine Power-PC- basierten Produkte stärker auf die Teilmärkte Networking, Switching und Übertragungstech- niken auszurichten. IBM dagegen werde seine Entwicklungsbe- mühungen auf leistungsstarke Power-PC-Prozessoren für den Einsatz in den eigenen Servern konzentrieren. Darüber hinaus wird Big Blue sein Engagement bei den anwendungsspezifi- schen Chips (Asics) deutlich verstärken.

Die Zusammenarbeit von IBM und Motorola bei der Entwicklung von Power-PC-Designs für Embedded-Anwendungen soll weitergeführt werden. Die Koordination diesbezüglicher Arbeiten übernimmt wie bisher das gemeinsam geführte Architectural Review Board, das auch über die Kompatibilität unterschiedlicher Power-PC-Produkte zueinander wachen soll.

Motorola hat erst kürzlich eine umfassende Restrukturierung und die Entlassung von 15000 Mitarbeitern angekündigt (siehe CW 24/98, Seite 12). Nach finanziellen Problemen stellte das Unternehmen in der Vergangenheit bereits die Produktion von Speicherchips sowie von Macintosh-Clone-Rechnern ein.