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01.10.1999 - 

AIX 4.3.3 gilt als Vorstufe zu Monterey

IBM-Unix erhält Management-Features

MÜNCHEN (CW) - Lob aus Fachkreisen bekommt die IBM für die eben freigegebene Version 4.3.3 ihres AIX-Unix, das als Basis für das mit SCO geplante "Monterey" gilt.

Nach Informationen des britischen Branchendienstes "Unigram X" sollen rund 80 Prozent des Programmcodes von "AIX 4.3.3" in Monterey eingehen. Unter dieser Bezeichnung entwickeln IBM und der PC-Unix-Spezialist SCO ein 64-Bit-Unix für Intels IA-64-Plattform. Die aktuelle Version läuft sowohl auf 32- als auch auf 64-Bit-Power-PC-Systemen.

Zu den Neuerungen gehört die Verdoppelung des Hauptspeichers auf 64 GB und des symmetrischen Mulitprocessings, das jetzt 24 parallel geschaltete Prozessoren unterstützt. Außerdem sei die Leistung des Systems durch den Einsatz der "HTTP Get Engine" um ein Vielfaches verbessert worden.

Besonderes Lob erhält IBM von "Unigram X" für die Integration eines Workload-Managers, der "schon vor Jahren hätte eingebaut werden sollen". Durch den Verzicht auf dieses Feature, das IBM-Kunden bereits von der AS/400 her kennen, hätten Big Blue und andere Unix-Anbieter dem Konkurrenten Microsoft ohne Not einen Vorteil im Server-Geschäft eingeräumt. Dessen NT-Betriebssystem verfüge schon länger über einen Workload-Manager und könne daher besser als Unix-Systeme mit unterschiedlichen Anwendungen umgehen.