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10.09.2004 - 

Neue Einstiegsversion

IBM verschlankt NAS-Gateway

MÜNCHEN (CW) - Abteilungen und kleinere Betriebe, die für ein Desaster-Recovery-System nicht ganz so tief in die Tasche greifen wollen, können jetzt auch IBMs "Total Storage NAS Gateway 500" in die Produktauswahl einbeziehen. Die integrierte Hard- und Softwarelösung wurde in einer kostengünstigen Variante für weniger anspruchsvolle NAS-Umgebungen (NAS = Network-attached Storage) vorgestellt.

Sie wird als Ein-Prozessorsystem für weniger als 40 000 Dollar vertrieben und schafft eine Verbindung zwischen SANs und Nutzern, die über IP auf Daten zugreifen müssen. Im Endausbau lässt sich das NAS-Gateway mit bis zu acht "Power4+"-Prozessoren konfigurieren. Andere Einschränkungen gebe es nicht, versichert IBM.

Verbesserte Management-Features

Die Management-Features der kleineren Variante seien identisch zu denen der Highend-Version, die um diverse Zusatzfunktionen erweitert wurde. So sollen sich jetzt individuelle Snapshot-Dateien anlegen, auffinden und wiederherstellen lassen. Im Zuge des neuen Speicherprodukts führt IBM auch einen weiteren Modus für die Datenspiegelung in IP-Netzen ein: Das System unterstützt ab sofort zusätzlich zur asynchronen und synchronen Spiegelung auch Mirror Write Consistency (MWC), das schneller als die synchrone und gleichzeitig zuverlässiger als die asynchrone Spiegelung arbeitet. Außerdem gibt es Support für "Etherchannel" und IEEE 802.3ad Link Aggregation, um zwei NAS-Gateways zu clustern. (ue)