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07.01.2000 - 

Einsatz von Oracle Parallel Server jetzt unter NT möglich

IBM versorgt Netfinity-Server mit SAN- und Cluster-Lösungen

MÜNCHEN (CW) - IBM hat fünf weitere SAN-Lösungen für die PC-Server "Netfinity" angekündigt. Anstrengungen unternahm der Hersteller insbesondere bei der Erweiterung der Cluster-Fähigkeiten der NT-Maschinen über das von Microsoft bereitgestellte Maß hinaus.

Die neuen SAN-Angebote für die NT-Maschinen erlauben das gemeinsame Benutzen der Speicherperipherie von geografisch verteilten Netfinity-Rechnern, die über IBMs Enterprise-Storage-Server "Shark" verbunden sind. Der Hersteller bietet mit "Distance Cluster" die Möglichkeit des Plattenspiegelns auch von außerhalb (Remote Mirroring), so dass sich die mögliche räumliche Distanz von zwei "Wolfpack"-Knoten auf zehn Kilometer erhöht.

Zudem erweiterte IBM für Microsofts Cluster Server (Codename "Wolfpack") die Anzahl der unterstützten Knoten von zwei auf acht. Möglich wird das durch die hauseigene Software "Cornhusker" (siehe CW 24/99, Seite 44). Die ursprünglich für Ende des Jahres erwartete Erweiterung auf den Zusammenschluss von 16 NT-Servern wird wohl erst im neuen Jahr fertig werden.

Eine weitere Netfinity-Neuerung ist die Unterstützung des Oracle Parallel Servers (OPS) , die über den "Advanced Cluster Enabler" jetzt möglich sein soll. Damit sollen Anwender von Windows NT nun auch von der Schnelligkeit und Sicherheit des OPS profitieren können, was bislang etwa den Benutzern höherwertiger Unix-Maschinen vorbehalten war.

Nachteil dabei ist, dass sich Anwenderunternehmen Know-how über die Verwaltung von parallelisierten Implementationen aneignen müssen, die schwieriger zu managen sind als herkömmliche SMP-Server, befürchtet der Branchendienst "Computergram". Für komplexe Aufgaben etwa aus den Bereichen Data Warehouse oder OLTP könnten Netfinity-Cluster aber mit der Erweiterung an Attraktivität gewinnen. Zudem, so spekuliert "Computergram", könnten beide IBM-Programme auch für die NT-Rechner von Compaq, HP oder Dell zu verwenden sein, auch wenn Big Blue das nicht offiziell bestätigt.