Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.03.2001 - 

Global Services sollen Wachstum sichern

IBM will der Rezession trotzen

MÜNCHEN (CW) - Auch wenn die US-amerikanische Wirtschaft und besonders die IT-Branche unter der fortschreitenden Rezession zu leiden hat - IBM ist gegen alle Herausforderungen weitgehend gewappnet. Das jedenfalls ist die Mitteilung von IBM-Chairman Louis Gerstner, mit der er sich im Geschäftsbericht für das Jahr 2000 an die Aktionäre wendet.

Im Zuge der allgemein schwachen Marktlage war auch das Wachstum von Big Blue im vergangenen Jahr bekanntlich eher moderat. Immerhin stieg der Konzerngewinn um 4,9 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar (Vorjahr 7,7 Milliarden Dollar), der Jahresumsatz wuchs um ein Prozent und betrug 88,4 Milliarden Dollar (Vorjahr 87,5 Milliarden Dollar). Weder das Software- noch das Hardwaregeschäft lieferten außergewöhnliche Ergebnisse. Die Dienstleistungen bewährten sich als stärkste Einheit: Global Services legte im vierten Quartal um fünf Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar zu. Für das volle Geschäftsjahr kletterte deren Umsatz auf 33,2 Milliarden Dollar, einem Plus von drei Prozent.

Für CEO Gerstner setzt IBM damit weiterhin auf das richtige Pferd. Der Wettbewerbsvorteil von Big Blue liege künftig darin, dass möglichst flexibel gestaltete Produkte zusammen mit den passenden Dienstleistungen verkauft werden. Der Konzern werde profitabel bleiben und sich dabei noch stärker zum Dienstleister entwickeln. Global Services sei die "Trumpfkarte" von IBM, so Gerstner in seinem Ausblick. Damit hatte der Konzern "nicht nur ein gutes Geschäftsjahr 2000, sondern besitzt sogar noch bessere Aussichten für 2001". Selbst wenn die US-amerikanische Wirtschaft weiterhin schwächeln sollte, sei man in der Lage, die Marktposition zu halten, denn die traditionellen Geschäftskunden von IBM kauften "in guten und in schlechten Zeiten", um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Allerdings warnte der IBM-Chef dem Bericht zufolge davor, dass sich "die wirtschaftliche Schwäche in den USA verschlimmern und in Märkte außerhalb der USA ausbreiten könnte". Der "zunehmend aggressive Preiswettbewerb" und potenzielle Währungsverluste in Übersee seien weitere Bereiche, in denen mit einer Volatilität in wichtigen Märkten zu rechnen sei.