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04.06.2004 - 

400000 Server auf Linux migrieren?

IBM will ein Stück vom NT-Kuchen

MÜNCHEN (CW) - Weil Microsoft den Support für Windows NT einstellt, sind viele Anwender zur Migration auf ein anderes Betriebssystem gezwungen. IBM möchte sie auf Linux bringen.

Weltweit sollen rund zwei Millionen Server mit Windows NT laufen, und am Ende dieses Jahres stellt Microsoft den Support für dieses Betriebssystem ein. Das wird allerdings längst nicht alle NT-Anwender zu einer Migration zwingen. IBM schätzt, dass zunächst einmal etwa 1,2 Millionen Server auch ohne Support weiter in der alten Microsoft-Umgebung laufen werden. Bei 800 000 Servern wird ein neues Betriebssystem aufgespielt.

IBM ist der Überzeugung, dass längst nicht alle dem Wunsch von Microsoft folgen und Windows Server 2003 installieren werden. Big Blue hofft, dass etwa die Hälfte der Migrationen, also rund 400 000, in Richtung Linux geht. Nach IBM-Angaben sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres 50000 NT-Server auf Linux umgestellt worden. Es wären also noch gut 350000 Rechner für das alternative Betriebssystem zu gewinnen.

Big Blue hat daher ein Programm gestartet, in dessen Rahmen Partnerfirmen auf Linux geschult und für Migrationen zertifiziert werden. Derzeit hat IBM über 50 Partner dieser Art, und jeden Monat werden es fünf mehr. Das ist angesichts der Größe der Aufgabe nicht gerade viel. Aber Hewlett-Packard ist ja in ähnlicher Weise aktiv. (ls)