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12.07.2005

IBM will Virtualisierungsstandard erreichen

Die verschiedenen Lösungen sollen besser miteinander kooperieren.

Offenbar bereitet IBM eine Industrieinitiative vor, die grundlegende Techniken der Virtualisierung von Desktops und Servern standardisieren soll. Der Startschuss könnte schon in ein bis zwei Wochen fallen. Ziel ist, über offene Standards die verschiedenen Ansätze zur Virtualisierung zu harmonisieren. So integrieren IBM, Intel und AMD grundlegende Virtualisierungstechniken in ihre Prozessoren. VMware, Microsoft, SWsoft und Xensource haben Lösungen, die sich nur bedingt nebeneinander betreiben lassen. Gleichzeitig erweitern die Anbieter von Blades ihre Tools für die Systemadministration um Virtualisierungskomponenten.

Bill Zeitler, Chef der Systems and Technology Group der IBM, sagte: "Ein Set von Standards wird entstehen, weil es die Anwender wollen. Wenn man nur Produkte hat, die mit dem eigenen Angebot funktionieren, hilft man den Kunden nicht wirklich."

Offenbar denkt IBM aber nicht an ein unabhängiges Standardisierungsgremium, sondern eher an einen Industriestandard. "Wenn Marktführer bereit sind, in offener Weise zu kooperieren, entsteht ein De-facto-Standard", erklärt Zeitler. "Wir haben unsere eigene Roadmap, aber das Schöne daran ist, dass viele Anbieter involviert sind." Angeblich hat IBM wichtige Namen der IT-Branche für die Standardisierungspläne gewinnen können. Wer dabei ist, wollte Zeitler noch nicht verraten. (ls)