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12.09.2003 - 

Symphony-Tools sollen Ressourcen intellligent nutzen

IBM wirbt für System-Provisioning

FRAMINGHAM (CW) - Nach Sun Microsystems und Hewlett-Packard will nun auch IBM unter dem Codenamen "Symphony" Vermittlungssoftware für die Verwaltung von Rechnerverbänden auf den Markt bringen.

Verfolgte IBM bisher die Strategie, die Ressourcenverwaltung in Rechenzentren möglichst über einen Outsourcing-Vertrag selbst zu übernehmen, so stellt der Hersteller nun mit Symphony Tools in Aussicht, mit denen sich Rechnerverbände auch intern versorgen lassen. Solche vermeintlich intelligenten Provisioning-Werkzeuge sollen es erlauben, die Datenströme - etwa zwischen Mainframes, Servern und Speichersystemen- zu prüfen, und je nach Geschäftsanforderung in Richtung auf freie Kapazitäten umzuleiten.

Nachdem Sun mit "N1" oder Hewlett-Packard mit "Utility Data Center" erste Angebote vorgestellt haben, macht jetzt bei IBM das Produkt "Tivoli Intelligent Orchestrator" den Anfang. Es ist für diesen Monat angekündigt und soll den Datenverkehr zwischen Web-Servern steuern helfen. Weitere Werkzeuge zur optimierten Zuteilung von Workloads zwischen Rechnerressourcen sind laut IBM in Vorbereitung. Sie sollen zum Beispiel CRM-Systeme unterstützen und im vierten Quartal 2003 beziehungsweise im Lauf des kommenden Jahres erhältlich sein.

Keine Budgets vorhanden

Grundlage der Tools bildet die zugekaufte Technik des Anbieters Think Dynamics. Damit ist es laut Frank Webb, Analyst bei Forrester Research, möglich, ein systemübergreifendes Provisioning zu erlauben, bei dem sich rasch auf veränderte Geschäftsanforderungen in Unternehmen reagieren lässt. IT-Ressourcen können so schnell bereitgestellt werden, um Systemausfälle zu vermeiden.

Gegen den Einsatz solcher Tools spricht laut Webb die Tatsache, dass in den meisten IT-Abteilungen derzeit kein Budget für Provisioning-Software und teure Projekte vorhanden ist. Zudem befürchtet er, dass die Arbeitsweise der Tools die von der IT vorgegebenen System-Konfigurationen stören könnten. (as)