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Mitarbeiter sollen intern verlagert werden

IBM wird um Streamlining beim Personal nicht herumkommen

08.12.1989

ARMONK (IDG) - Die IBM Corp. hat Gerüchte über die bevorstehende Entlassung von 15 000 ihrer weltweit 387 000 Angestellten dementiert; gleichzeitig bestätigte die Armonker Konzernzentrale, daß Kostenreduzierungen auch auf dem Weg über eine Verlagerung der Mannschaftsstärke angestrebt würden.

IBMs Senior Vice President George Conrades sagte auf einer Konferenz des Marktforschungsunternehmens Forrester Research Inc. zu den Entlassungsgerüchten: "Jedes Unternehmen ist bemüht, Kosten zu reduzieren." IBM werde versuchen, dieses Ziel durch Verlagerung von Arbeitskräften innerhalb des Konzerns und durch Wieder- statt Neueinstellungen zu erreichen. Entlassungen werde es nicht geben. IBM-Insidern zufolge ist eine entsprechende Ankündigung, auch über ein Early-Retirement-Angebot, demnächst zu erwarten. Zu dieser Möglichkeit wollten Unternehmenssprecher keine Stellung nehmen.

Ein Blick auf die IBM-Finanzlage veranlaßt Analysten allerdings, solche Maßnahmen für wahrscheinlich zu halten: Sanjiv Hingorami von Solomon Brothers Inc. glaubt zwar nicht, daß die IBM von ihrer vierzigjährigen Tradition abweichen wird, niemanden zu entlassen. Unter dem Gesichtspunkt jedoch, daß derzeit nicht einmal die Gewinne von vor fünf Jahren erreicht würden und daß sich die IBM-Aktie auf dem niedrigsten Stand seit 1985 befinde, sieht er einschneidende Maßnahmen zur Kostenreduzierung in naher Zukunft. Vor der Verabschiedung des Budgets für 1990, vermutet Hingorami, wird es allerdings keine Kostenreduzierungen geben; ohne die Budgetzahlen könne das Unternehmen nicht wissen, welche Maßnahmen erforderlich seien.