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20.04.2010 - 

Indikator für den Aufschwung

IBM-Zahlen können sich sehen lassen

Der IT-Konzern IBM ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Das Software-Geschäft war wieder einmal die Triebfeder des Unternehmens.
IBM: Mit Schwung in das neue Jahr.
IBM: Mit Schwung in das neue Jahr.

Im ersten Quartal verdiente IBM unterm Strich 2,6 Milliarden Dollar und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Samuel Palmisano zeigte sich am Montagabend am Sitz in Armonk (Staat New York) zuversichtlich, dass der gute Lauf anhält und erhöhte die Jahresprognose leicht. Der Umsatz im ersten Quartal ging um 5 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar nach oben. Vor allem im asiatisch-pazifischen Raum konnte IBM zulegen, während das Geschäft in der Heimat sich nur leicht verbesserte. Für eine kleine Enttäuschung sorgten die Neuabschlüsse im weltweiten Servicegeschäft, die leicht zurückgingen. Damit läuft IBM Gefahr, in der Zukunft in diesem wichtigen Feld zu schwächeln. Nachbörslich fiel die Aktie leicht.

Zudem hatten andere Technologiefirmen wie Intel und AMD mit ihren glänzenden Zahlen hohe Erwartungen geschürt. Die Börsianer hatten gehofft, dass IBM noch etwas draufsetzt. "Big Blue" hat die Rezession von Anfang an wesentlich besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen und die Wirtschaftskrise schon Ende vergangenen Jahres hinter sich gelassen.

Der einst für seine Heimcomputer berühmte Konzern setzt seit langem auf die profitablere Software und auf IT-Dienstleistungen für Unternehmenskunden. Mit seinen Firmenrechnern hat IBM aber auch weiterhin ein starkes Standbein in der Hardware. Über die leistungsstarken Computer aus Armonk läuft ein guter Teil des Internet-Datenverkehrs.

In der Hardware-Sparte musste der Konzern einen operativen Verlust von 170 Millionen Dollar verkraften. Die Konkurrenz wildert im angestammten Gebiet. Der Software-Riese Oracle hatte Sun Microsystems übernommen und drückt dessen Server nun mit seiner Finanzkraft in den Markt. Auf der anderen Seite buhlen Computerfirmen wie Dell oder Hewlett-Packard mit ihrer billigeren Standardtechnik um Kundschaft.

Im Software-Geschäft sieht die Lage entspannter aus: Hier verdiente IBM mit 2,1 Milliarden Dollar anderthalb mal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Vor allem deshalb schraubte IBM die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben und erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von mindestens 11,20 Dollar - 20 Cent mehr als bislang. Im Krisenjahr 2009 hatte der Konzern immerhin 10,01 Dollar je Aktie erreicht.

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