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02.11.1990 - 

Japan bekommt Vorzug vor den USA

IBM zieht mit Servern für PS/2-Modelle nach

FRAMINGHAM (IDG) - Als Zeichen der wachsenden Bedeutung des japanischen Marktes werten Insider die Vorstellung zweier IBM-Server-Modelle in Nippon vor deren Präsentation in den USA. Die PS/2-Modelle 90 und 95 basieren auf der Intel-CPU 486.

Die beiden leistungsstärksten PCs der Mikrokanal-Computer von Big Blue rechnen - wie viele Konkurrenzprodukte schon seit längerem - ebenfalls mit Intels momentan aktuellem Prozessor-Chip 486 bei Taktraten von 25 beziehungsweise 33 Megahertz. Die Rechner weisen in dieser Leistungskategorie übliche 4 bis 16 MB Arbeitsspeicher sowie Festplattenkapazitäten von 160 bis zu 320 MB auf.

Preise für den europäischen respektive deutschen Markt waren noch nicht zu erfahren. Die in Dollar umgerechneten Kosten in Japan betragen 13 400 und 17 420 Dollar je nach Modell und Peripherieausrüstung. Das Tischmodell PS/2-90 wird bereits ausgeliefert, mit dem leistungsstärkeren 33-Megahertz-Standsystem soll es noch etwa vier Wochen dauern. Nobuo Mii, Vice-President der IBM Japan Ltd., spekulierte anläßlich der Präsentation der Server-PCs über eine in naher Zukunft zu erwartende Laptop-Ankündigung. Hierbei soll es sich um einen Tragbaren möglicherweise mit 486-Prozessor handeln.