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08.09.2006

IBMs Bandlaufwerke sollen sicherer werden

Die Massenspeicher-Lösungen erhalten standard- mäßig Datenverschlüsselungsfunktionen.

Das Thema Datensicherung ist nach diversen Vorkommnissen in den USA, wo Bandspeichermedien verloren gingen, wieder in die Schlagzeilen geraten. Auf diesen waren Daten von tausenden US-Bürgern abgelegt, die oft vertraulicher Natur waren wie etwa Angaben zu Krankheiten. Trotzdem hatten sich IT-Verantwortliche wenig Gedanken darüber gemacht, wie sich Daten schützen lassen, die auf Archivmedien abgespeichert sind.

Hier hat die IBM nun mit ihrer Lösung, die zunächst für die "TS1120"-Massenspeicher in Großrechnerumgebungen offeriert wird, eine Sicherungsoption entwickelt. Das Unternehmen macht noch keine detaillierten Angaben zur Technik und zum Preis seiner Bandspeicherverschlüsselung bis auf Hinweise, dass diese nativ in die Bandlaufwerke eingebaut ist. Mit der neuen Technik können Daten zur gleichen Zeit komprimiert und verschlüsselt werden.

Keine Belastung

Verschlüsselungstechniken direkt in ein Speichermedium zu integrieren hat den Vorteil, dass so für Chiffrieraktivitäten keine Rechenzeit auf dem Server verbraucht und das Netz nicht belastet wird. Ein wichtiger Aspekt ist auch: Big Blue offeriert seine neue Technik zusammen mit einer Software zur Verwaltung der Chiffrierungs- und Dechiffrierungs-Schlüssel. Das Verfahren wird laut IBM von "z/OS" und in Verbindung mit offenen Betriebssystemen unterstützt. (jm)