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09.08.2002 - 

Übernahme von PWC-Beratern könnte Konsolidierungswelle auslösen

IBMs Consulting-Deal bedroht Konkurrenten

MÜNCHEN (wh) - Für 3,5 Milliarden Dollar will IBM die Consulting-Sparte von Pricewaterhouse-Coopers (PWC) übernehmen. Gelingt der Deal, würde Big Blue seine führende Position im IT-Dienstleistungsmarkt weiter ausbauen. Analysten sehen für diesen Fall eine Konsolidierungswelle auf die Anbieter zukommen.

Mit 150000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 35 Milliarden Dollar erwirtschaftet IBMs Dienstleistungssparte Global Services schon jetzt mehr als 40 Prozent vom Gesamtumsatz. Die Zustimmung von Kartellbehörden und PWC-Ländgergesellschaften vorausgesetzt, kommen zum 1. Oktober 2002 rund 30000 Mitarbeiter hinzu, mit einem für das laufende Jahr geschätzten Umsatz von 4,9 Milliarden Dollar. Der US-Konzern stärkt damit insbesondere seine Kompetenz in der Management- und Strategieberatung.

Angesichts der Marktmacht IBMs und der anhaltend schwachen Branchenkonjunktur erwarten etliche Analysten eine Konsolidierung unter den Serviceanbietern. Pascal Matzke von der Giga Information Group rechnet mit einer Zweiteilung des Marktes, aus der "One-Stop-Anbieter" wie IBM, EDS oder CSC als dominierende Player hervorgingen.

Trotz der guten Ausgangsposition Big Blues ist ein Erfolg der Akquisition keineswegs garantiert. Entscheidend wird sein, wie es IBM gelingt, die bislang unabhängig arbeitenden PWC-Berater zu integrieren. (Ausführlicher Bericht Seite 14).