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14.11.2003 - 

Midrange-Produktlinie wird weiterentwickelt

IBMs I-Series-Pläne reichen bis 2010

MÜNCHEN (CW) - Die Zukunft von IBMs Midrange-Linie "I-Series" scheint gesichert: Der Hersteller will in den nächsten Jahren Produktpflege betreiben und die Systeme mit leistungsfähigeren "Power"-Prozessoren bestücken.

Die I-Series-Familie (vormals AS/400) zählt zu den wenigen noch vermarkteten Midrange-Systemen. Erst letzte Woche gab Hewlett-Packard bekannt, die e3000-Produkte (ehemals HP3000) nicht mehr zu vertreiben. Laut Brancheninformtionsdienst "Computergram" hat Big Blue nun eine Roadmap für die Weiterentwicklung der Hardwareplattform ausgearbeitet, die mindestens bis ins Jahr 2010 reicht. Bereits bekannt ist, dass der Hersteller im nächsten Jahr I-Series-Rechner mit Power-5-Chip herausbringen will. Diese "Squadron"-Server möchte IBM als Symmetric-Multiprocessing-Systeme in Acht- und 64-Wege-Ausführung anbieten. Die Taktfrequenz der CPUs liegt zwischen 1,5 und 2 Gigahertz. Etwa 2005 sollen 3-Gigahertz-Prozessoren verfügbar sein, die der Hersteller in 90-Nanometer-Technik fertigen wird. Die aktuellen I-Series-Computer arbeiten mit einem Power-4-Prozessor mit 1,3 Gigahertz Taktrate.

Ende 2006 oder Anfang 2007 sollen die Midrange-Boliden mit Power-6-Schaltkreis ausgestattet werden, die dank des 65-Nanometer-Verfahrens eine Taktfrequenz von über 4 Gigahertz erlauben. Was die Power-7-CPUs anbetrifft, hat IBM noch keine konkreten Pläne, will sie aber jedenfalls etwa 2009 oder 2010 in die I-Series-Linie eingebauen.

Aktuell bietet IBM I-Series-Kunden im Rahmen des Programms "Greenstreak II" unter anderen Preisnachlässe für das Modell "E-Server i810" bei der Nutzung als Hochverfügbarkeitsrechner sowie für bestimmte Konfigurationen des "i800"-Systems. (fn)