Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

12.05.2000 - 

Neue Generation von PCs, Notebooks und TFT-Bildschirmen

IBMs Netvista-PC verbirgt sein Hirn im Bildschirmfuß

MÜNCHEN (CW) - Mit zwei neuen PC-Modellen, drei Flachbildschirmen und einer Neuauflage seiner Thinkpad-Notebooks startet IBM eine Produktoffensive im Office-Bereich. Das Vorzeigemodell unter diesen Geräten ist der All-in-One-PC "Netvista X40".

Auf der Suche nach dem eigentlichen Rechner des Netvista X40 sollte man den Fuß des 15-Zoll-Thin-Film-Transistor-(TFT-)Bildschirms genauer unter die Lupe nehmen: Hier hat alles Platz gefunden, was normalerweise ein eigenes Gehäuse beansprucht. Dort verbergen sich ein 600- oder 667- Megahertz-Pentium-III-Prozessor und eine Festplatte mit 10 oder 20 GB Speicherkapazität. Der Arbeitsspeicher, wahlweise ein 64- oder 128-MB-SDRAM, lässt sich bis auf 512 MB erweitern. Außerdem haben eine AGP-Grafikkarte, Lautsprecher und ein 24-fach-CD-ROM-Laufwerk Platz gefunden. Alternativ steht ein Sechsfach-DVD-ROM-Laufwerk zur Verfügung. Peripheriegeräte können über zwei PCI- und fünf bis sieben USB-Schnittstellen angeschlossen werden. Für die Anbindung an ein Netz ist der Desktop mit einem Intel-10/100-Ethernet-Anschluss ausgestattet. In der Windows-98-Version ist der X40 ab Ende Juli für rund 6500 Mark erhältlich, bereits Anfang Juli kommt er als Windows-2000-Ausgabe für 6700 Mark.

Mit etwas höheren Leistungsdaten und ohne integrierten Bildschirm bringt IBM den "Legacy-Free Netvista S40" ebenfalls im Juni auf den Weg. Kunden haben die Wahl zwischen einem 667-, 733- und 866-Megahertz-Pentium-III-Prozessor sowie einer 10- oder 20-GB-Festplatte. Der standardmäßige 128-MB-SDRAM-Arbeitsspeicher kann auf 512 MB hochgerüstet werden. Über eine Andockvorrichtung lassen sich ferner Daten aus einem Organizer mit dem Rechner synchronisieren.

Für den Datentransfer zwischen dem S40 und den IBM-"Thinkpads" der A- und T-Serie mittels Wechselfestplatten oder CD-ROM-Laufwerk bietet Big Blue optional die "Portable Drive Bay". Zur vorinstallierten Software zählen neben Windows 2000 Lotus''"Smartsuite" sowie "Notes 5.0". Die Preise für den S40 liegen zwischen 4600 Mark für die 667-Megahertz-Ausführung und 7100 Mark für die 866-Megahertz-CPU.

Die bereits erwähnten Thinkpads hat IBM nun in die Produktserien A für "All-in-One" und T für "Travel" aufgeteilt: Den Anfang machen das "A20m"-Notebook für Einsteiger, das "A20p" für gehobenere Ansprüche sowie das leichtgewichtigere "T20". Es stehen Prozessorleistungen von 500 bis 700 Megahertz zur Auswahl. Das Gewicht der A-Modelle liegt bei 2,7 Kilogramm, das T21 wiegt dagegen nur rund 2,1 Kilogramm. IBM liefert alle Modelle mit vorinstalliertem Windows 98 beziehungsweise Windows 2000 aus. Die Preise der bereits verfügbaren Notebooks liegen zwischen 4800 und 9500 Mark.

Außerdem bringt IBM drei neue TFT-Flachbildschirme. Mit dem 15-Zöller "T54A" für rund 2200 Mark hofft das Unternehmen insbesondere Privatanwender anzusprechen. Der "T74A" mit 17 Zoll Bilddiagonale und der 18-Zoll-Monitor "T86A" kommen aufgrund des Anschaffungspreises von zirka 7000 Mark wohl nur für professionelle Nutzer in Betracht.