Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

User klagen über Schwächen beim Rechnereinsatz:

IBMs "PC Junior" tailweise zu langsam

27.01.1984

NEW YORK (VWD) - Die Stärken und Schwächen des neuen Personal Computers "Junior" von IBM werden jetzt In einem Handbuch über den Rechner aufgezeigt. So geht laut AP/DJ daraus hervor, daß die Möglichkeiten des "Junior" nicht ganz so beschränkt sind, wie viele Fachleute befürchtet hatten.

Als das Unternehmen den Rechner Anfang November vorstellte, wurde in der Branche beklagt, daß selbst die bessere Version nur mit einem Einzeldiskettenlaufwerk und nur für die Speicherung von rund 128 000

Informationen (grob geschätzt 40 Schreibmaschinenseiten) ausgerüstet sei, und es schwierig sein könnte, die Speichermöglichkeiten auszubauen. Diese Befürchtungen werden jetzt widerlegt. Wie es heißt, könne der "Junior" in einer Weise ausgebaut werden, daß er fast an die Leistung seiner IBM-Vorgänger herankommt. Durch zusätzliche Diskettenlaufwerke und eine Aufstockung des Hauptspeichers könne er auf bis zu 640 000 Einheiten erweitert werden.

Wie aus dem Manual weiter hervorgeht, wird der "Junior" mit einigen Programmen nicht so schnell arbeiten, wie sein größerer Bruder. Das liege daran, daß der RAM-Teil zwei Arbeiten gleichzeitig ausführen müsse, nämlich die Speicherung der Programme und die Darstellung der Zeichen auf dem Bildschirm.

Die Verzögerungen können nach Auskunft von Unternehmen, die mit IBM seit den Anfängen der Junior-Entwicklung zusammengearbeitet haben, erheblich sein. So hat die Sierra On-Line Inc. festgestellt, daß die hauseigenen Computerspiele auf dem Junior-RAM-Speicher so langsam laufen, daß sie kaum spielbar sind. Bei einem Vergleichstest bei Apple Computer brauchte der Junior-RAM 34 Sekunden, um ein Programm zu bearbeiten, für das der IBM-PC nur 15 Sekunden und das Apple-Modell IIe 18 Sekunden benötigte. Im ROM-Teil arbeiten die Programme hingegen sehr viel schneller als beim PC.