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25.08.1989 - 

Ankündigung des "Meta-Datenbanksystems" steht unmittelbar bevor:

IBMs Repository zielt auf den CASE-Markt

MÜNCHEN (CW) - "Das Repository ist wichtiger als SAA", urteilt Herbert Zitzelsberger, Technischer Manager der Pansophic GmbH, Hamburg. Der seit drei Jahren erwartete zentrale Bestandteil für computerunterstütztes Software-Engineering (CASE), das ominöse Verzeichnis der IBM, steht kurz vor der Ankündigung.

Teilnehmer des ersten internationalen DB2-Anwendertreffens in Chicago berichten, daß die IBM ihnen gegenüber den 19. September dieses Jahres als Termin für die Ankündigung genannt hätte. Das Repository gilt als "Meta-Datenbanksystem" und soll vor allem Informationen über Software-Entwicklungen speichern. Darüber hinaus erwartet Zitzelsberger, daß damit ein unternehmensweites Datenmodell erstellt werden kann.

Das Produkt soll durch die Unterstützung von CASE-Tools die Anwendungsentwicklung beschleunigen. In diesem Zusammenhang wird voraussichtlich eine neue Version der 4GL-Sprache "Cross System Product" (CSP) von IBM angekündigt, die Cobol-Code generiert.

Viele Anbieter betrachten das Repository als Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg oder Mißerfolg der computerunterstützten Softwareentwicklung. Das gilt umso mehr, als das Produkt auch mit CASE-Werkzeugen von Fremdherstellern zusammenarbeiten wird so daß die Anwender nicht unbedingt auf eine IBM-Entwicklungsumgebung mit dem CSP-Tool angewiesen sind.

Das Repository arbeitet mit DB2 unter dem Betriebssystem MVS. Eine Ausweitung auf die gesamte Produktpalette des SAA-Konzeptes ist geplant. Ausdrücklich erwähnt wurden der Datenbankmanager unter OS/2, das OS/400-DBMS sowie SQL/DS unter VM.

Ebenfalls im September will die Pansophic Systems Inc. auf dem Telon Anwendertreffen in Scottsdale/ Arizona, so Anthony Paoni, stellvertretender Marketingleiter des Unternehmens, einen Repository-Ressourcenmanager vorstellen, der unter OS/2 laufen und als "intelligente" Schnittstelle zwischen dem eigenen CASE-Entwicklungssystem Telon und dem IBM-Produkt dienen soll.

Ursprünglich hatte Pansophic selbst an der Entwicklung eines Repository's gearbeitet, das Unternehmen jedoch eingestellt, als deutlich wurde, daß IBM sich dieses Produkts annehmen würde.