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17.09.2004 - 

Meilenstein für Autonomic Computing

IBMs Stinger entlastet Administration

MÜNCHEN (CW) - IBM hofft, neue Maßstäbe im Datenbankmarkt setzen zu können. Die als "Stinger" bekannte und jetzt fertiggestellte Version 8.2 von "DB2 Universal Database" soll zahlreiche Administrationsaufgaben automatisieren.

Stinger befand sich seit Mai im Betatest und markiert laut IBM einen der wichtigsten Meilensteine innerhalb der Autonomic-Computing-Initiative des Konzerns. DB2 8.2 zeichnet sich vor allem durch seine neuen Features zur Selbstüberwachung und für eigenständiges Tuning aus. Datenbankadministratoren könnten damit komplexe Aufgaben bis zu sieben Mal schneller erledigen als es mit dem Vorgänger-Release möglich war, behauptet Jeff Jones, IBMs Chefstratege für Information-Management. Anders ausgedrückt: Die Verwaltung des Upgrade erfordere nur noch 65 Prozent der bislang benötigten Zeit.

Zu den neuen Funktionen zählt ein als "Design Advisor" bezeichnetes Tool. Es gibt Empfehlungen etwa zur korrekten Indizierung der Datenbank, zur Strukturierung der Tabellen und zum Aufbau multidimensionaler Cluster und Partitionen. Das Design-Werkzeug erlaubt Einstellungen, anhand derer sich die Datenbank automatisch konfiguriert und verwaltet. Andere Administrationsaufgaben wie etwa das Daten-Backup oder die sofortige Umleitung der Endanwender-PCs zu einer Failover-Datenbank, sollte der Haupt-Server ausfallen, lassen sich ebenfalls automatisieren. Schließlich hat IBM noch ein "Learning-Optimizer"-Werkzeug integriert, das die Antwortzeiten protokolliert und statistisch auswertet, um daraus den schnellstmöglichen Datenzugriff ableiten zu können.

Release 8.2 wird in den vier Versionen Express, Workgroup, Workgroup Unlimited und Enterprise Edition angeboten. Die Preise sollen unverändert bleiben und starten bei 500 Dollar für einen Express-Server. Die Enter-prise Edition kostet 25000 Dollar pro CPU. Viel verspricht sich IBM-Manager Jones vor allem von der an kleinere und mittlere Unternehmen gerichtete Express-Variante: Eine mit derartigen Management-Features ausgestattete Datenbank werde neuen Druck auf die Konkurrenz von Microsoft und Oracle ausüben. (ue)