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30.03.2001 - 

Ergänzung zu Linux-Servern

IBMs Storage-Portfolio goes Linux

MÜNCHEN (CW) - Big Blue hat vergangene Woche angekündigt, seine Speicherprodukte für den Einsatz mit Linux-Rechnern auszurüsten. Dabei handelt es sich nicht nur um die Highend-Disk-Arrays der "Shark"-Serie, sondern unter anderem auch um die "Ultrium"-Bandlaufwerke und die Speicher-Management-Software "Tivoli".

"Bis Ende dieses Jahres werden alle unsere Speicherprodukte - vom Platten-Subsystem bis hin zum Bandlaufwerk - Linux-fähig sein", verspricht Glenn Hintze, Sprecher für IBMs Speicherbereich. Zu den bereits verfügbaren Linux-fähigen Storage-Produkten von IBM gehören die Highend-Disk-Arrays der "Shark"-Serie, die sich an Big Blues E-Server "Z900" (ehemals "S/390") unter Linux anbinden lassen. IBMs Platten-Subsysteme "Fast T200" und "Fast T500" für das Zusammenspiel mit Intel-basierten Servern sollen ab Juni dieses Jahres mit Unterstützung für das Open-Source-Betriebssystem verfügbar sein. Linux-Kompatibilität für Intel- und Alpha-basierte Platten-Subsysteme der "MSS"-(Modular-Storage-Server-)Serie sowie die Bandlaufwerke der Produktreihen LTO-(Linear-Tape-Open-)Ultrium und -"Magstar 3590" planen die Armonker ebenfalls noch für das laufende Jahr.

Konsequenterweise soll auch IBMs Speicher-Management-Lösung Tivoli im Laufe dieses Jahres fit für Linux werden. Der "Tivoli Storage Manager" soll für die E-Server der "X"-Serie und "Z900"-Rechner bereits Unterstützung für das Open-Source-Betriebssystem bieten. Das Tivoli-Modul "Sanergy", das Unternehmen das File-Sharing über unterschiedliche Plattformen hinweg erlaubt, ist inzwischen für den Einsatz auf Intel-basierten Linux-Servern gerüstet. Auch die Linux-Integration des "Tivoli Storage Network Managers" für Intel-Systeme ist nach Angaben des Unternehmens bereits abgeschlossen. Für andere Plattformen soll sie ebenfalls noch in diesem Jahr realisiert werden.

Vor dem Hintergrund der Pläne, Linux in alle vier Server-Linien von IBM (X-Server = Netfinity, I-Server = AS/400, P-Server = RS/6000, Z-Sever = S/390) zu integrieren, erscheint die aktuelle Ankündigung der Armonker als nächster logischer Schritt: So werden sich Big Blues Storage-Systeme nur dann im Zusammenspiel mit Linux-Systemen verkaufen lassen, wenn sie das Open-Source-Betriebssystem ebenfalls unterstützen.