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09.05.1997 - 

RS6000-Linie aufgewertet

IBMs Unix-Server ist speziell für Internet-Anwendungen gedacht

Das Modell "F50" wird von Big Blue vor allem als Web-Server positioniert. Es handelt sich dabei um einen Vier-Prozessor-Server mit 166-Megahertz-Power-PC-CPUs und symmetrischem Multiprocessing (SMP). Die Maschine verfügt über neun Erweiterungssteckplätze und 22 Laufwerkeinschübe und läßt sich über Ethernet, ISDN, Asynchronous Transfer Mode (ATM) oder SNA-Data-Link-Control-Adapter anbinden.

Laut Hersteller erreicht die Maschine Leistungsdaten von 2148 HTTP-Operationen in der Sekunde gemäß Specweb96-Benchmark. Damit bräche sie den bisherigen Rekord, der von HPs "K460"-Modell der 9000er-Server-Familie gehalten wird mit einem Specweb96-Wert von 2114.

Für die übrigen Server- und Workstation-Modelle, etwa den "F20" und "E30", sind Prozessor-Upgrades auf den Power-PC-604e mit 233 Megahertz erhältlich. Laut Tim Dougherty, Program Director Network Solutions, läßt sich die Leistung der Systeme damit um rund 50 Prozent steigern. Für die Modelle "J50" und "R50" gibt es ebenfalls CPU-Aufrüstungen, allerdings nur mit 200 Megahertz Taktfrequenz.

Die RS/6000-RISC-Maschinen werden künftig mit dem erweiterten "Powersolutions"-Softwarepaket ausgeliefert. Dieses umfaßt unter anderem den "Domino"-Server von Lotus, das hauseigene Unix-Derivat AIX 4.2.1, "Business in a box" mit rund 20 integrierten Anwendungslösungen, Netscapes "Calendar Server" in der Version 1.0 sowie IBMs Firewall, "Internet Connection Server" und das "Netcommerce"-Paket.

Für das System-Management wurde "Tivoli TME 10 for AIX" dahingehend erweitert, daß die Software künftig beliebige RS/6000-Cluster überwachen und kontrollieren kann, die unter der Clustering-Lösung "High Availability Cluster Multi-Processing" (HACMP) laufen.

Ab dem 25. April soll der F50 für rund 29000 Dollar erhältlich sein. Die leistungsstärkeren Modelle J50 und R50 sollen ebenfalls noch im laufenden Quartal zu Preisen von 54000 und 64000 Dollar auf den Markt kommen.