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03.02.1984 - 

Neues Second-hand-Konzept soll Zeit und Geld sparen:

ICC plant Hardware-Börse via Btx

HAMBURG (pi) - Mit einem neuen Konzept will die Internationale Computer & Consulting GmbH (ICC) auf dem Second-hand-Computermarkt Furore machen. Zusammen mit Ihrer Tochtergesellschaft Internationale Consulting und Rechenzentrum GmbH (ICR) aus Neustadt beabsichtigt das Hamburger Leasing-Unternehmen, die "europäische Hardware-Börse ICC/HX" via Btx zu verwirklichen.

Die ICC-Manager gehen davon aus, daß zumindest die "oberen" 20 Prozent der IBM-Anwender aus den westeuropäischen Ländern an der ICC/Hardware-Börse teilnehmen werden: "Wenn wir in Deutschland mit mindestens 300 HX-Teilnehmern (Anwender, Leasinggesellschaften, IBM-Dealer) rechnen können, ergibt sich für Europa eine Minimalzahl von 1 000 Teilnehmern an der Customer-to-Customer Hardware-Exchange."

Nach Ansicht von ICC profitieren insbesondere die großen Anwender, die alljährlich IBM-Hardware für mehrere Millionen Mark installieren oder abgeben in erster Linie von dieser Börse.

Mit Sicherheit, so die Hamburger, werde sich dieser Gebrauchtcomputer-Handel auch auf die Kostenseite der HX-Benutzer auswirken. Die Tatsache, daß jeder Börsenteilnehmer mit diversen Anwendern in Europa in Verbindung stehe, garantiere vorteilhafte regionale Preise. Demgegenüber könnten Anbieter in sogenannten Billig-Ländern höhere Preise erzielen, wenn sie bei konsequenter Ausnutzung des ICC/HX-Services ihre Hardware nicht im eigenen Land verkauften.

Teilnehmer des HX-Börsen-Circles werden mit jährlichen Kosten von 10 000 Mark rechnen müssen. Enthalten in dieser Summe ist die Teilnahmegebühr inklusive IBM-PC und Btx-Gebühren. Diese Summe aber wird laut ICC durch die gesparte Zeit und höhere Sicherheit wieder aufgefangen. Ein weiterer Spareffekt stelle sich durch die Umgehung des klassischen Fachhandels ein.

Die Gebührenpauschale beinhaltet auch die Extrakosten für den Transport der Second-Hand-Hardware von Kunde zu Kunde und die oft sehr arbeitsintensive, Zwischenfinanzierung mit vorausgegangener Bonitätsprüfung.