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13.08.1976

Ich tupel, du tupelst

Mein Gott, was soll denn alles in den armen Kopf noch rein!

Hat man sich beim leidigen Problem der PC-Schnittstellen gerade mit Frequenzen, Protokollen, Impulsen und Nannosekunden beschäftigt - und dabei die alten Physikkenntnisse mühsam strapaziert -, so braucht man beim nächsten Fachartikel zu DB-Fragen gleich höhere Kenntnisse der höheren Mathematik und Wissenschaftstheorie.

So las es S. T. in den letzten IBM-Nachrichten: Theo Lutz, "Prädikatenlogik und Datenbanken":

Ist insbesondere das Wurzelsegment in einer anderen Relation als die Nachfolger, so kann man das Wurzeltupel leicht entfernen, ohne daß die Nachfolgetupel davon berührt sind.

Tags darauf in den jüngsten ADL-Nachrichten: Hartmut Döringer "Zur Strukturierung von Datenbanken":

Ein Segmenttyp faßt eine Menge von Attributdomänen zusammen, ein Segment die entsprechende Menge von Attributwerten, die Attributdomäne beziehungsweise die Gruppe von Attributdomänen, deren Werte das Segment eindeutig identifizieren, ist ein Schlüsselkandidat.

S. T. ist ebenfalls Schlüsselkandidat - für totale Verzweiflung. Alles spricht vom Codd'-schen Relationenmodell. Und wenn die Star-Theoretiker dann sich dem Praktiker mitteilen, dann tupelt es, domänt es, segmentiert und relationiert.

Also wird man das Problem wieder einmal an einen Spezialisten delegieren - nur irgendwie hat man so ein ungutes Gefühl dabei.

Mfg.

Abteilg. EDV und Org.