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25.07.1980

ICL gibt nach

LONDON (gr) - Das britische Kartellast ist in Sachen ICL wesentlich erfolgreicher als die US-Wettbewerbshüter bei IBM. Während die Anti-Trust-Verhandlungen in der USA seit elf Jahren auf der Stelle treten, zeigt sich der größte britisch Computerhersteller zum Nachgebe bereit.

Auf die veränderten Verhaltenswesen, die die ICL aufgrund der drohenden Wettbewerbsklage durchzuführen versprach, stellte das britisch Kartellamt seine Untersuchungen (vergleiche CW Nr. 26 Seite 42) ein. Die ICL erklärte sich eigenen Angaben zufolge bereit, den 20prozentiges Aufschlag auf den Wartungspreis nach siebenjähriger Vertragszeit zurückzuziehen. Zusätzliche Speicher einheiten sollen von nun an geliefert werden, ohne daß eine Mindesterwerterung vom Hersteller her gefordert wird.

Die ICL will außerdem das Mixen von Hardware erleichtern. Der Mainframer versprach gegenüber dem Office of Fair Trade, Modifikationen an Systemen mit Wartungsverträgen vorzunehmen, die beim Anschluß von ICL-Peripherie ebenfalls notwendig geworden wären. Das Unternehmen verpflichtet sich dabei zu einer vernünftigen und fairen Preisstellung. In anderen Klagepunkten beharrte ICL auf seinen Regelungen.

Die Verhandlungen des Justizministeriums gegen IBM in den USA dagegen stagnieren.