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28.06.1991 - 

XOpen-Siegel bestätigt Offenheit von VME

ICL-Palette entspricht den Standards für Open Systems

FÜRTH (CW) - Das Großrechner-Betriebssystem VME der Fujitsu-Tochter ICL Plc. entspricht den Open-Systems-Kriterien des X/Open-Konsortiums.

Damit können die Briten, so ein Sprecher der ICL Deutschland GmbH, mit einer gesamten Palette offener Systeme aufwarten - vom PC über Unix-Systeme bis hin zum Mainframe. Anläßlich der Ankündigung sagte Geoff Morris, Präsident und CEO von X/Open: "Nach einer Reihe umfassender Tests gebe ich bekannt, daß VME alle Kriterien erfüllt, die im X/Open Portability Guide XPG3 für offene Systeme festgelegt sind." Mit diesem X/Open-Siegel integriert ICL das unter der Bezeichnung "Open VME" geführte Betriebssystem in ihr Open-Framework-Konzept, eine Architektur für verteilte Datenverarbeitung auf Basis offener Systeme.

Das erste Release von Open-VME soll den Anwendern im September 1991 mit der neuesten VME-Version "SV292" zur Verfügung stehen. Damit können dann Applikationen und Werkzeuge anderer XPG3-entsprechender Umgebungen - einschließlich Unix - auf ICL-Mainframes portiert werden.

Ferner unterstützt die Systemsoftware im Rahmen der XPG3-Spezifikationen den Posix-1003.1 -Standard.

Außerdem kündigt das Unternehmen mit der SV292-Version einen optimierten C-Compiler an. Ein ANSI-Cobol-85-Compiler soll später, aber noch 1991 folgen.